Album
Man sollte es nicht weniger melodramatisch formulieren, als dass die Stimme von Craig B zu jenen Dingen gehört, die Leben retten kann. Insofern ist die Freude darüber, dass er sie nun auf Make or Mar auch seinem einstigen Instrumental-Projekt Slovenly Hooks leiht, praktisch unendlich.
Zu schön, um wahr zu sein? Nach dem Release-Stand zum Jahresbeginn verabschiedet sich Ryan Adams von 2024 mit der kaum noch für möglich gehaltenen Veröffentlichung des sagenumwobenen Blackhole. Vor allem aber entlässt er das Album aus seinem mythischen Nimbus.
Der aus Buthan stammende Wahl-Amerikaner Tashi Dorji hat mit We Will Be Wherever the Fires Are Lit eine Art Fortsetzung seines Drag City Debütalbums Stateless von 2020 aufgenommen.
Supersolider, moderner Oldschool Death aus dem Church of Ra-Dunstkreis mit Supergroup-Besetzung: Living Gate heben ihr Debütalbum Suffer as One mit tollen Einzelideen und Spielwitz über den Durchschnitt.
Eigentlich bereits Ende Oktober veröffentlicht, ist die Zeit mittlerweile doch reif für Ben Folds und sein (insgesamt sechstes Solo- und erstes) Weihnachtsalbum Sleigher.
Knapp zwölf Jahre nach den ersten paar sporadischen Singles (und natürlich rund vier Dekaden im Musikbusiness) hat Kim Deal mit Nobody Loves You More tatsächlich doch noch die Zeit gefunden, ihr erstes Soloalbum aufzunehmen.
Im ausklingenden Botch-Jahr bieten sich Yellfire mit dem Post Hardcore und Noiserock von Dear Gods als potente Erbverwalter an. Einige prominente Szene-Gäste untermauern die guten Argumente der Band aus Seattle.
Seit Dezember 2023 veröffentlichen Ulver Singles, die den Weg von The Assassination of Julius Caesar (2017) und Flowers of Evil (2020) nahtlos fortsetzen. Diese werden nun als Liminal Animals zu einem Album gebündelt.
Für den nimmermüden Toby Driver ist 2024 ein besonders produktiver Jahrgang, der offene Fanherzen einrennt. Dennoch erweist sichRaven, I Know That You Can Give Me Anything als eine ambivalente Angelegenheit.
Slowdive-Drummer Simon Scott hat nach der vielversprechenden EP Universal Flames von 2023 mit Fade In nun das Debüt-Album von Three Quarter Skies fertiggestellt. Was nicht nur für Anhänger seiner Stammband an deren strukturoffenen Ausläufern reizvoll sein könnte.










