Album

Astpai – Burden Calls

Astpai – Burden Calls

von am 11. September 2014

Im Interview Anfang Juni hat uns Sänger und Gitarrist Zock 'Burden Calls' als „die mit Abstand spannendste Platte“, die Astpai bis jetzt gemacht hat, angekündigt. Ein riskantes Versprechen, das die Erwartungen bereits im Vorfeld hoch gehalten hat. Doch er sollte Recht behalten, denn die Wiener Neustädter liefern mit ihrer mittlerweile fünften LP melodischen Punkrock vom Feinsten.

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Karen O – Crush Songs

Karen O – Crush Songs

von am 10. September 2014

Die Beinahe-Oscar-Preisträgerin entschädigt im Alleingang für die käsigen letzten beiden Yeah Yeah Yeahs-Alben: 15 intim-romantische LoFi-Folk-Songskizzen mit gebrochenem Herzen, die ungefähr dort weitermachen, wo 'KO at Home' ungewollt ans Tageslicht gespült wurde.

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The Kooks – Listen

The Kooks – Listen

von am 10. September 2014

The Kooks zelebrieren voller Übermut den so nötigen Neuanfang und hantieren unter der Ägide eines jungen Hip Hop-Produzenten mit Versatzstücken von Funk und Blues bis hin zum Baukasten-Soul. Die Operation mag nicht restlos glücken - der totgeglaubte Patient ist dennoch wieder am Leben.

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Perfume Genius – Too Bright

Perfume Genius – Too Bright

von am 5. September 2014

Mike Hadreas ist zurück und bringt mit 'Too Bright' einen frischen Wind in die Sache. Wer eine Fortsetzung der melancholisch schönen Pianosongs erwartet hat, liegt zwar nicht gänzlich falsch, denn Perfume Genius widmet sich nach wie vor Themen wie Homophobie und Identitätswirren, allerdings wesentlich zorniger als bisher. Aber auch der Sound hat sich verändert: Das Piano muss (großteils) weichen, stattdessen lauscht man poppig-schimmernder, sowie dunkler Elektronik. Es ist eine akustische Verlagerung, die ob der Erwartungen verschrecken kann, aber durchaus auch Hörer gewinnen wird.

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Sinkane – Mean Love

Sinkane – Mean Love

von am 5. September 2014

War der Vorgänger 'Mars' noch einer der Geheimtipps 2012, wird sich 'Mean Love', das retro und modern zugleich anmutet, sicher hervortun. Sinkanes neues Werk stellt einen Mix aus Vintage-Soul par excellence und modernen experimentellen Mitteln dar. Das alles geschieht so selbstverständlich, scheint so einfach, dass man nicht anders kann als es zu bewundern.

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Interpol – El Pintor

Interpol – El Pintor

von am 3. September 2014

Ein Album, das demonstrativ alle Last von den Schultern fegt, das viele dem New Yorker-Trio so wohl auch gar nicht mehr zugetraut hätten: Interpol behalten die Klangästhetik des sich selbst kasteienden (und gerne unterschätzten) Vorgängerbrockens bei, schreiben darunter aber so viele potentielle (Uptempo-)Singles wie seit 'Antics' nicht.

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Code Orange – I am King

Code Orange – I am King

von am 1. September 2014

Code Orange sind keine Kids mehr und 'I am King' selbst in Relation zum bereits gnadenlosen Vorgänger 'Love is Love // Return to Dust' eine bestialische Hackschnitzelmschine, die längst keinen Unterschied mehr daraus macht, ob sie nun durch bretternden Hardcore, fiesen Doom-Noise oder dickflüssigem Groove-Metal ihre Schneise der Verwüstung zieht.

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Pallbearer – Foundations of Burden

Pallbearer – Foundations of Burden

von am 29. August 2014

Bereits jetzt lässt sich sagen: 2014 wird als gelungenes Jahr in die Annalen des Doom eingehen. Dafür sorgen alleine The Wounded Kings, Conan oder die ohnedies unfehlbaren YOB. Dass die Genrekrone Little Rock, Arkansas allerdings überhaupt erst verlassen wird bleibt zu bezweifeln. Denn die vermeintliche Bürde ihres überragenden Debüt-Geniestreichs schultern Pallbearer kurzerhand mit einem beinahe ebenbürdigen Nachfoger.

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J Mascis – Tied to a Star

J Mascis – Tied to a Star

von am 27. August 2014

'Tied to a Star' hat im Grunde genommen nur ein einziges kleines Problem: sein Vorgängeralbum. Denn darauf hat J Mascis seine zurückgenommenen Akustikausflüge in gänzlich ähnlicher Gangart einfach noch ein wenig ergreifender und eindringlicher hinbekommen.

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Michael Cera – True That

Michael Cera – True That

von am 26. August 2014

Während sich Bananenstand-Betreuer Michael Cera auf der Leinwand seit seinem herrlich selbstironischem Gastspiel in "This is the End" gefühltermaßen immer rarer macht, steuert der 26 jährige in den letzten Jahren über fiktive Filmbands, Gastspiele bei Weezer, oder Tourmusikerjobs bei der designierten Indie-Supergroup Mister Heavenly heimlich still und leise auf ein zweites Standbein zu.

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