Album
Was für ein Jahr für Tom Skinner: Erst nimmt er (neben einigen Session-Arbeiten wie für Beth Orton) mit dem The Smile-Debüt das beste Werk eines Radiohead-Neben (wobei vielleicht ja mittlerweile sogar: Nachfolge?-)projektes auf, dann verkündet seine Stammband Sons of Kemet leider ihr Ende, und nun veröffentlicht er mit Voices of Bishara auch noch sein Soloalbum.
Der nummerierende Titel von MK 3.5: Die Cuts | City Planning suggeriert es bereits: 5 Jahre nach Love What Survives ist die Zeit noch nicht reif für das vierte Studioalbum von Mount Kimbie.
Like Ants and Snakes vollzieht eine Metamorphose, die so nach Dreams of Quiet Places keineswegs vollständig aus dem Nichts kommend geschieht, die in ihrer zäsurhaften Konsequenz dann aber doch komplett überrascht.
Mit The National-Mann Aaron Dessner anstelle ihrer Ex-Freundin Adrianne Lenker am Produzentenstuhl fächert Indigo Sparke ihren auf dem wunderbaren Debüt Echo installierten Folk-Sound mit Hysteria auf, findet aber leider nicht zum Punkt.
Die vier Dänen von Feather Mountain spielen auf To Exit a Maelstrom drei Jahre nach ihrem Debüt Nidus androgynen Alternative Rock mit stark proggigen Tendenzen, der sich ganz wunderbar für das Vorprogramm von Kollegen wie Circa Survive oder Flood of Red anbietet.
Zwei Jahre nach der EP I verlässt Atmospheric Black Metal-Maestro Caio Lemos für Delírio altar abermals seine Komfortzone, um gemeinsam mit Raíssa Geovanna Matos als Rasha dem reduziert aufgeräumten Synth-, Dark-, New- und Coldwave-Bildern zu frönen.
Die Prognose, dass die nächsten Schritte von Trish spannender werden könnten, als jene von Quiet Commotion, wird mit dem kein halbes Jahr nach dem Debüt erscheinenden Zweitwerk Obscure World zu einem handfesten Paradoxon.
Nach einer Handvoll weitestgehend ziemlich idealer Non-Album-Singles hat James Abilene den Nachfolger des Devil‘s Witches-Debütalbums Velvet Magic aufgenommen: In All Her Forms versucht sich eklektisch referenzierend in einen eigenständiger aufgefächerten Nische zu strecken.
Das Comeback nach dem szeniikonischen Meisterwerk hält den kaum zu stemmenden Erwartungshaltungen stand: City of Caterpillar verrücken ihre ohnedies immer über den Emo und Screamo hinauswachsende Vision mit Mystic Sisters noch weiter in den mutierenden Post-Bereich zwischen dem -Hardcore und -Rock.
King Gizzard & The Lizard Wizard beenden mit Changes nicht nur ihre Oktober-Orgie, sondern wollen das dritte Album in diesem Monat auch explizit als Antithese zur Jam-Maxime von Ice, Death, Planets, Lungs, Mushrooms and Lava sowie Laminated Denim verstanden wissen.










