EP
System of a Down-Schlagzeuger John Dolmayan findet mit These Grey Men und zahlreichen namhaften Kumpels über eine Handvoll an Coversongs seinen ganz (un)persönlichen Rock Bottom.
Auf der Tour zum fünften Bat for Lashes-Studioalbum gehören neben Natasha Khans Eigenkompositionen nicht nur Interpretation von Kate Bushs This Woman's Work und Cyndi Laupers I Drove All Night zur regulären Setlist, sondern auch eine Coverversion von Boys of Summer.
Psychedelischer Soul unter der wärmenden Texas Sun, ohne Ablaufdatum versehen: Leon Bridges kann mit den fantastischen Khruangbin als Backingband erstmals wirklich sein vorhandens Potential abrufen.
bi/MENTAL mag im vergangenen Jahr eine ziemliche Hit-or-Miss-Expedition gewesen sein, hat aber auch gezeigt, dass der Einschlag zu einer größeren Mainstream-Tragfläche keine schlechte Idee für die Entwicklung von Le Butcherettes ist. Don't Bleed konkretisiert die These sogar.
Die unfehlbare Grind-Instanz Napalm Death wird bald mit ihrem 16. Studioalbum um die Ecke biegen. Davor gibt es mit dem titelstiftenden Logic Ravaged by Brute Force sowie dem Sonic Youth-Cover White Kross allerdings noch ein ambivalentes Kurzformat.
Christopher Hall hat die Reanimation von Stabbing Westward im vergangene Jahr mit einer Neueinspielung von Iwo Jesus bereits auf Schiene gebracht und konkretisiert seine nostalgischen Absichten nun mit Dead & Gone.
Gemessen an der Gewalt, mit der Jason Butler auch auf der zweiten Pressure Cracks-EP This is Called Survival zu Werke geht, erscheint die unglaubliche Banalität von The Fever 333 noch beschämender.
Paul Pavlovichs Roman Numeral Records mausert sich in beeindruckender Konsistenz zu einer Liebhaber-Bank, was den Veröfflichungs-Roster des Labels angeht, ohne sich auf stilistische Dogmen festnageln zu lassen. Keeper und Body Void beweisen dies (neben horrenden Versandkosten der Vinyl-Version) im Morast aus beklemmenden Doom und Sludge.
Dragged Into Sunlight befinden sich derzeit im Krieg mit ihrem (ehemaligen) Label Prosthetic Records. Was man hinter dem Ausnahmezustand dieser Schlammschlacht beinahe übersehen kann: Terminal Aggressor II ist als Scheidungskind zwischen den Fronten ziemlich großartig geraten.
Drei Jahre nach der Split-Ep mit Discure vermengen Amer ihren atmosphärischen Sludge und gestandenen Post Metal auch auf Unverheilt über die Lehren der Genre-Größen mit der Essenz von Bands wie Yage, frühen Pianos Become the Teeth oder Inkasso Moskau.










