Reviews
„Wer hinsieht wird vor Tränen nicht mehr sehen/ Wir können nicht nur mehr daneben stehen“: Culk versuchen sich mit Generation Maximum an einer Art zeitaktueller Zustandsbeobachtung der Leben junger Menschen.
Aus der seit (dem ein klein wenig enttäuschenden) Bringer of Drought sieben Jahre dauernden Pause tauchen die kanadischen Death Doomer Phobocosm mit einem revitalisierenden Kraftakt auf: Foreordained.
Das knapp eineinhalbstündige, neunzehn Songs starke Konzertalbum Collapse Into Never - Live in Europe 2023 ist der separat verfügbare, allgemein zugängliche Teil des nicht gerade günstigen, limitiert aufgelegten Boxsets Placebo Live.
„No, I don’t need nothing/ No, nothing I don’t already hold.“ Peter Silberman und Michael Lerner praktizieren auf der vierten The Antlers-Single in diesem Kalenderjahr eine asketische Meditation.
Die (mittlerweile komplett redundante) Teaser-EP hat nicht zu viel versprochen: Return to Carnegie Hall ist ein würdiger, wenngleich nicht vollends ebenbürdiger Nachfolger von Ryan Adams‘ 2015er Livealbum-Großtat.
Roseland NYC Live war immer schon ein perfekter Konzert-Film - die entsprechende CD Veröffentlichung ließ jedoch in mancherlei Hinsicht an einigen Stellen Luft nach oben. Zum 25. Geburtstag des legendären Klassikers haben Portishead nun also neben einem revitalisierenden Remaster endlich ein paar rückwirkende Feinjustierung am Auftreten der Platte vorgenommen.
Die Full of Hell-Splittergruppe Jarhead Fertilizer optimiert auf Carceral Warfare die vom Debüt Product of My Environment 2021 vorgestellten Tugenden der wenig originellen, aber praktisch alles richtig machenden Death Metal-Tollwut.
Vage gen Grouper transzendierend: Maria Bobbitt-Chertock alias Maria BC formuliert jenen ambienten Singer Songwriter-Folk auf Spike Field weiter aus, den das Debüt Hyaline 2022 so vielversprechend vorstellte.
Mit Softpower in die Bluezone: Bilderbuch tanzen weiter auf dem Trip der anachronistischen Psychedelik und legen der jüngsten EP im Jahr 2023 noch eine entsprechende Standalone(?)-Single nach. Oder: "grab a friend drink a beer. fuck biogena fuck health apps. stay up all night! eat dirt!!! never stop living".
Mark Kozelek und die Leichtigkeit des (Verliebt-)Seins: Für Mindy lässt der aus der breiten Wahrnehmung verschwundene Exzentriker Sun Kil Moon jenseits der Quiet Beach House Nights durch die Lounge grooven.










