Reviews
2019 konnten O'Brother ihre EP The Death of Day noch auf der Bühne feiern, für das Jubiläum des überragenden Debütalbums Garden Window muß Corona-bedingt allerdings eine Live-im-Studio-Performance in den Maze Studios genügen.
2021 haben sich Boris die Zeit mit exklusiven Singles, Compilations, Live-Mitschnitten und eben zahllosen Bandcamp-Veröffentlichungen die Zeit vertrieben. In diesem Potpourri hat ein Weihnachts-Kurzformat a la Noël eigentlich nur gefehlt.
Die Avantgarde Tech-Jazz Death Metaller aus New York haben nach dem überragenden Doppel aus Vile Luxury und Alphaville gut lachen und laden ein: An Evening With Imperial Triumphant.
Die Geschichte des Aeon Station-Debütalbums Observatory ist eine mit der Pointe, wenn absolute Zufriedenheit unfairerweise mit einer eigentlich irrationalen Enttäuschung konfrontiert wird und deswegen die an sich verdiente Begeisterung ausbleibt.
Seinen seit 2017 durchgehaltenen Lauf von einem Studioalbum pro Jahr will Jeff Tweedy 2021 nicht mehr stemmen. Dafür gibt es mit Live is the King allerdings auch ein Trostpflaster.
Knapp ein Jahr, nachdem Robin Pecknold die Wintersonnenwende mit einem Acoustic Set in der St. Ann & The Holy Trinity Church von Brooklyn begangenen hat, erscheint der Livestream der Show nun auch als Fleet Foxes-Album: A Very Lonely Solstice.
(An Overview On) An Overview On Phenomenal Nature ist eine "collection of previously unreleased sonic sketches, initial run-throughs, demos, and sound recordings from the cutting room floor".
Jacob Lee und Penny Keats alias Keeper leeren mit dem Doppel auf MMXXI was noch in den Archiven gebunkert war, um sich nunmehr endlich neuem Material zuwenden zu können.
Lindsay Jordan alias/ und Snail Mail lassen die fabelhaft unangestrengt shoegazende Selbstverständlichkeit von Habit drei Jahre nach dem gelungenen Debütalbum Lush für Valentine noch weiter hinter sich und bieten sich einen massentauglichen Indierock an.
Unter dem Namen Springtime firmierte in den späten 70ern bereits eine österreichische Band, nun beansprucht jedoch auch Gareth Liddiard (The Drones/ Tropical Fuck Storm) das Banner für seine neue Allstar-Plattform mit Jim White (Dirty Three/Xylouris White) und Chris Abrahams (The Necks).










