Reviews
Ursprünglich nur als Bonus-7“-Single seinem jüngsten Studioalbum Oh My God beigelegt, erscheint das Kevin Morby-Doppel aus Gift Horse und I Was On Time nun auch auf separaten (digitalen) Plattformen.
„For the last two years we’ve been trying to release a song that is a piece of topical, political artwork. Unfortunately, due to the particularly litigious nature of the King estate we have thus far been unable to do so.“ erklären Miles und Becca. Mit dem via Bandcamp verteilten Protest Song steigt das Drug Couple nun aber doch zynisch-frohlockend auf die Barrikaden.
More Songs of the Saxophones, oder abermals zärtlich-schüchterner Slow Core-Pop, zaghaft umgarnend: Dass The Saxophones mit Eternity Bay ihr Debütalbum praktisch noch einmal aufgenommen haben, dafür kann man ihnen nicht böse sein.
Das experimentelle Noise-Triumvirat Lee Buford (The Body) Kristin Hayter (Lingua Ignota) und Dylan Walker (Full of Hell) kuratiert unter dem Banner Sightless Pit mit Grave of a Dog elektronische Ambient-Clubmusik aus der Vorhölle für seine ganz eigene esoterische Folterkammer.
Johnossi bieten eineinhalb Jahrzehnte nach ihrem soliden, selbstbetitelten Debüt mit Torch // Flame zumindest noch ein akzeptabel-seichtes Methadonprogramm, vor allem für verzweifelte Fans von Mumford & Sons.
Weder Kingdom, noch Vandals - keine der beiden 2019 veröffentlichten, auf Strength in Numb333rs folgenden Stand-Alone-Singles (bzw. teilweisen Album-Bonustracks) waren trotz einem attestierbaren Qualitätsanstieg wirklich gelungen. Presence is Strength setzt die Diskografie von Fever 333 insofern nur konsequent fort.
Bulletproof ist da leider nur noch wenig: Seit dem Ende der bisweilen großartigen Eklektizisten von letlive. hat sich die Karriere von Jason Aalon Butler zu einem ziemlichen Hit-or-Miss-Fließband entwickelt.
Die Gorillaz schmeißen Episode 2 ihrer Song Machine an: Zwischen den beiden obligatorischen Machine Bitez-Interludes mit lustig gemeinten Studiogesprächen ist für die Single Désolé nun Fatoumata Diawara zu Gast.
Loud Heavy Pretty Noises im Kurzformat: Holy Fawn setzen den metallisch angereicherten Hybriden ihres (auch an dieser Stelle übersehenen, aber nachträglich Eindruck geschunden habenden) Debütalbums Death Spells auf der Interims-EP The Black Moon nahtlos am fort.
Manchester Orchestra-Boss Andy Hull hält die Erinnerung an sein grandioses Solo-Konzeptprojekt am Leben: Die 2016 erschienene CD-Version von Right Away, Great Captain! Live at the Knitting Factory wird unter dem Titel I Am Not Me (Live in Brooklyn) als Vinyl-Edition neu aufgelegt.










