Suche nach: Die Nerven
Ein Metal-Blockbuster: Trivium setzen ihren seit The Sin and the Sentence eingeleiteten Weg zurück zur alten Stärke auf In the Court of the Dragon nur 18 Monate nach dem guten, aber zu wenig nachhaltigen What the Dead Man Say so überzeugend wie lange nicht fort.
Nach der generischen Enttäuschung To Be Everywhere Is to Be Nowhere und dem überzeugenderen Palms hat es die 2019er-EP Deeper Wells bereits unterstrichen: Thrice nähern sich wieder ihrer alten Stärke und legen mit Horizons/East (trotz einiger Schönheitsfehler) ihr stärksten Album seit der Reunion vor.
Die Geschichte von Kowloon Walled City war gefühlt immer schon eine der voranschreitenden Reduktion und Askese-Findung. Piecework ist insofern sechs Jahre nach dem schwächelnden Grievances ein neuer Zenit.
Taktik und Strategie im Heavy Metal: Sechs Jahre nach dem sehr starken The Book of Souls bündeln Iron Maiden noch einmal ihre Qualitäten - samt Schönheitsfehlern - für Senjutsu. Sechs Beobachtungen dazu.
Serj Tankian hätte mit dem Score zu der System of a Down-Promo/Doku Truth to Power an sich eine wirklich schöne, die Trademarks von Kollegen wie Reznor, Ross und Yamaoka geschickt imitierende Hintergrundbegleitbeschallung aufgenommen.
Dass Jake Bugg dereinst mit Bob Dylan verglichen wurde, scheint nicht nur knapp zehn Jahre und vier bestenfalls egale Alben her zu sein, sondern wirkt im Angesicht von Saturday Night, Sunday Morning gar wie ein höhnendes Missverständnis aus einem obskuren Paralleluniversum.
Metz feiern die Feste trotz allem wie sie fallen und bringen ihr bisher bestes Studioalbum zur Gänze auf die Bühne: Live at the Opera House hängt zwar zwei Zugaben von der zweitstärksten Platte des kanadischen Trios, dem selbstbetitelten Debüt, dran - vor allem gibt es jedoch Atlas Vending in chronologischer Reihenfolge.
Portal haben kurzerhand zwei Alben auf einmal veröffentlicht: Das lange herbeigesehnte Avow sollte die Band dabei problemlos als Phänomen bestätigen, lässt als Spagat zwischen alten Tugenden und neuen Perspektiven aber doch auch die Chance aus zu überwältigen.
Mit ihrem (nominellen) Zweitwerk Backwater sind Fuoco Fatuo aus Varese in der Lombardei im Doom-Wahnsinnsjahr 2017 rückblickend etwas undankbar abseits der breiten Wahrnehmung vegetiert. Vielleicht ist der Nachfolger Obsidian Katabasis auch deswegen ein derart trostloser Akt des destruktiven Fatalismus geworden.
Die Ausgangslage ist eine denkbar undankbare: Die Söderberg-Schwestern Johanna und Clara interpretieren auf Who by Fire mit einer Wagenladung an Gästen Songs, bei denen sie sowohl gegen die Originale von Leonard Cohen, wie in wenigen Ausnahmefällen sogar auch gegen vorangegangene Coverversionen, nur verlieren können.










