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Modest Mouse – Strangers to Ourselves

Modest Mouse – Strangers to Ourselves

von am 14. März 2015 in Album

In den acht Jahren seit 'We Were Dead Before the Ship Even Sank' hat sich bei Modest Mouse merklich einiges angestaut. 'Strangers to Ourselves' wird deswegen zu einer Comeback-Platte, die zwischen Vergangenheitsbewältigung der 00er-Jahre und vage angerissenen Zukunftsaussichten tändelt, dabei aber vor allem auf  die erhofft markerschütternde gegenwärtige Standortbestimmung vergisst. Mehr als ein gewisser Fokus fehlt dem souveränen Treiben jedoch die richtige Produktion.

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Title Fight – Hyperview

Title Fight – Hyperview

von am 16. Februar 2015 in Album

"Murder all your memory/Let it suffocate/Reduce" singt Jamie Rhoden im beruhigenden Strom des Openers 'Murder Your Memory', 'New Vision' nennt sich der nebulös bleibende Closer. Genau zwischen diesen durchaus auf Metaebene zu verstehenden Polen spielt sich das dritte Title Fight-Album zur Gänze ab: wer hierzu abermals den Weg in verschwitzte Pit-Ausflüge und ausgelassene Stagediving-Exkursion sucht, der dürfte vor ernsthafte Probleme gestellt werden.

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Björk – Vulnicura

Björk – Vulnicura

von am 4. Februar 2015 in Album, Heavy Rotation

Mit der Unterstützung von The Haxan Cloak und Senkrechtstarter Arca findet Björk durch die Trümmer ihrer Langzeitbeziehung zurück aus den verkopften Umlaufbahnen der letzten Studioalben. Endlich funktioniert ein Album der Isländerin auch wieder auf emotionaler Ebene.

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Natalie Prass – Natalie Prass

Natalie Prass – Natalie Prass

von am 31. Januar 2015 in Album

Natalie Prass ist unglücklich und lässt einem dabei mit ganz wundervollen Songs zwischen Pop, Soul und Americana das Herz aufgehen. Großes Beziehungskino im Breitwandformat, wohldosiert inszeniert und elegant umgesetzt. Kaum zu glauben, dass es sich hierbei um ein Debütalbum handelt.

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Jessica Pratt – On Your Own Love Again

Jessica Pratt – On Your Own Love Again

von am 28. Januar 2015 in Album

Wem die elfenhaften Songs von Joanna Newsom immer schon ein wenig zu affektiert waren, dem könnte Jessica Pratt zumindest aufgrund der sehr ähnlichen Stimmfarbe unaufdringlich entgegen kommen. Aber nicht nur all jenen schenkt sie 'On Your Own Love Again' - ein absolut klassisches, zeitloses Folkalbum, wie es heutzutage kaum noch  jemand schreibt.

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Ty Segall – Mr. Face

Ty Segall – Mr. Face

von am 23. Januar 2015 in EP

Ty Segall empfiehlt sich auf 'Mr. Face' als Innovator der 3D-Szene, tut hier im Grunde aber vor allem vier Songs lang, was er längt besser als alle anderen kann: er wärmt Erinnerungen an 60s und 70s entlang seines unfehlbar wirkenden Songwriter-Laufbandes auf.

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Boysetsfire/KMPFSPRT: A Benefit for Sea Sheperds

Boysetsfire/KMPFSPRT: A Benefit for Sea Sheperds

von am 22. Januar 2015 in EP

Mit Cover EPs ist es ja für gewöhnlich so eine Sache, die meisten diesbezüglichen Veröffentlichungen sind mehr oder weniger ein Vehikel um entweder die coverende Band ins Rampenlicht zu pushen beziehungsweise aus der Versenkung zurückzuholen oder einfach einen Batzen Geld mit seltsamen Coverversionen von noch seltsameren Popsongs zu verdienen. Manche Künstler speisen gar ihren gesamten Daseinszweck aus der Neuinterpretation bestehenden Materials. Belege gibt es für jedes dieser Beispiele.

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Sleater-Kinney – No Cities to Love

Sleater-Kinney – No Cities to Love

von am 21. Januar 2015 in Album

Die überschäumende Aufmerksamkeit, die Sleater-Kinney nach knapp zehn Jahren Auszeit derzeit lukrieren, kann einen selbst angesichts dieser 10 Hits in 33 Minuten ein klein wenig überraschen, macht das Trio doch genau genommen kaum etwas anders als auf den sieben Studioalben davor. Eine Dekade nach 'The Woods' scheint die Riot Grrrl-Institution den Puls der Zeit dennoch knackiger zu treffen als je zuvor.

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Father John Misty – I Love You, Honeybear

Father John Misty – I Love You, Honeybear

von am 16. Januar 2015 in Album

Josh Tillman, vormals Schlagzeuger des bärtigen Männerchors der Fleet Foxes, veröffentlicht nach 'Fear Fun' von 2012 mit 'I Love You, Honeybear' sein zweites Solo-Album. Eines vorweg, wer sich nach dem letzten Werk mehr Folksound gewünscht hat, wird enttäuscht sein. Die Arrangements in 'I Love You, Honeybear' sind gesteckt voll mit Instrumenten – ob geschwollene Streicher, elektrische Gitarrenklänge, sogar für Flöten ist Platz und das oft in nur einem Song. Neben einigen Folkmomenten sind, allerdings ähnlich umfangreich wie die Bandbreite der verwendeten Musikinstrumente, auch jazzige, soulige sowie elektronische Exkurse zu finden.

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Adolescents zetteln mit Svetlanas den ‚Hot War‘ an

Adolescents zetteln mit Svetlanas den ‚Hot War‘ an

von am 14. Januar 2015 in Diverses

(Un)Fortunately still relevant in 2015! Die wohl unverwüstlichen Punk-Veteranen aus Kalifornien werden dieser Tage  mit den laut Zeugenaussagen "total irren, aber voll netten" Svetlanas aus Russland eine Split-7" auf die Musikwelt loslassen.

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