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Kurz vor seinem 55. Geburtstag verneigen sich auf I'll Be Your Mirror: A Tribute To The Velvet Underground & Nico alte Legenden und aktuelle Lieblinge des Indie- und Alternative Rock vor dem auf ewig bahnbrechenden Bananenalbum.
Natalie Imbruglia musste für Firebird erst ein Schreibblockade überwinden, um sechs Jahre nach Male ihr erstes Studioalbum mit Originalmaterial seit 2009 zustande zu bringen.
Zu attestieren, dass das beste an The Machine Is Burning and Now Everyone Knows It Could Happen Again seine Fähigkeit ist, imaginativ in jene (Hoch)Zeiten des Postrock zu versetzen, in denen Godspeed und Mogwai (für) ein ganzes Genre sozialisierten, würde das Debütalbum der Franzosen schon irgendwie unter Wert verkaufen.
Aus dem Coverartwork muss man nicht schlau werden, doch musikalisch ist die Richtung eindeutig: Markus Siegenhort hat seine Bandprojektionsfläche Lantlôs stilistisch wieder einmal (und vielleicht drastischer den je) in einer erstaunlich gut sitzenden Ausrichtung neu erfunden - doch prägen den Wildhund leider auch die Kinderkrankheiten in dieser Ausrichtung.
„Five heavy dinosaurs looking in wonder and bewilderment at the stars". Das ist ein so wunderbar treffendes Bild, das Fenriz da für den absoluten Anachronismus (gerade auch in Verbindung mit dem feinen Artwork) zeichnet, für den Darkthrone auch mit Eternal Hails...... bedingungslos stehen.
Submission and Slavery beginnt mit einem Sisters of Mercy-Tribut als Plattencover und endet mit einem Christian Death-Song. Dazwischen bringt Lamp of Murmuur seinem melodischen Black Metal nicht nur die Tugenden des Goth bei.
Außen balladesker, mit bescheiden bleibendem Minimalismus inszenierter Singer-Songwriter-Indie-Folk von ergreifender Schönheit, innen die rhythmisch unterspülte Easy-Listening Variante davon: José González hat nach sechs Jahren mit Local Valley wieder Zeit für ein Soloalbum gefunden.
Black Metal 2 ist ein Sequel nach knapp sieben Jahren, aber auch ein Spagat für Dean Blunt: In rund 23 Minuten Spielzeit stellen zehn fragmentarische Skizzen die vielleicht direktest abholenden Pop-Momente des musikalischen Enigmas da.
Zehn Jahre ist es am heutigen 21.09.2021 tatsächlich bereits her, dass Sänger Michael Stipe, Gitarrist Peter Buck und Bassist Mike Mills die Trennung der (gemeinsam mit dem bereits 1997 ausgestiegenen, unersetzlich gebliebenen Schlagzeuger Bill Berry) 1980 in Athens, Georgia gegründeten Band R.E.M. bekannt gaben. Ein ideales Jubiläum für einen kurzen Rückblick auf eine nicht makellose, aber vor Meisterstücken strotzende Diskografie.
Seit dem wundervollen selbstbetitelten Howling Bells-Debüt von 2006 hat man Juanita Stein unbedingt ins Herz geschlossen - und schenkt der Solokarriere der Australiern gefühlt - oder gerade deswegen? - dennoch nicht die angebrachte Aufmerksamkeit.










