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Schöne neue Psychedelik: Tame Impala nehmen ein auf Nummer sicher gehendes Zweitwerk auf und machen damit nicht unbedingt alles besser als bisher, aber immer noch nahezu alles richtig bei dieser trippigen Popwundertüte.
In Paralelluniversen tragen nicht nur antike Schwerter Namen, wie der Dirty Projectors Mastermind einen hinter dem Dave stehen hat, dort bespielt seine Band auch im Alleingang die Top Ten der Rockcharts - oder so.
So ist man das von ihn gewohnt: kein Monat nach Album Nummer 20 überrascht Mr. Rodriguez Lopez mit dessen Nachfolger. Und der Erkenntnis, dass der Getriebene seine Obsession zur Elektronik mittlerweile auch mit einer gehörigen Portion Nachvollziehbarkeit anreichern kann.
Rich Machin und Ian Glover ziehen ihren aus dem Trip Hop entsprungenen Rock endgültig im Breitwandformat anhand getragener Epen auf. Den emotional erdrückenden Bombast stützt diesmal beinahe zur Gänze: Depeche Mode Sänger Dave Gahan.
Mit Mitte Dreißig ein routiniertes Alterswerk, ohne Bandnamen, hinter dem er sich austoben kann: Wer auf Grund des Neubeginns als Solokünstler erwartet, dass Jack White mit Blunderbuss ein unbekanntes Kapitel seiner Handwerkskunst aufschlägt, wird freilich enttäuscht sein müssen.
Nicht so viel Unveröffentlichtes wie bisher auf der vierten Auflage der Johnny Cash Bootleg Serie. Dafür Raritäten zuhauf, die bisher in vielen Sammlungen fehlen dürften. Inklusive dem sagenumwogenen, angeblich von Muhammad Ali geschriebenen Song 'Truth'. Hallelujah!
Wer braucht schon konkrete Songs, wenn er so eine Stimme in den eigenen Reihen hat? Vier Jungspunde legen trotzdem ihr ganzes Herzblut in gefühlvollen Southern Rock, der sich an nachdrücklichen Soul schmiegt.










