Suche nach: end

Frank Ocean – Endless

Frank Ocean – Endless

von am 21. August 2016 in Album

Prokrastination, Publicitystunt und die Liebe zur Ausschussware: Während Frank Ocean die Veröffentlichung seines Zweitwerks Boys Don't Cry Blonde immer wieder bis an die Grenzen der Frustration verschiebt, hat der R&B-Meister die Zeit für ein Visual Album gefunden. Endless hinterlässt dabei jedoch den Eindruck einer ziellos dümpelnden Resteverwertung.

[mehr…]

Wreck and Reference – Indifferent Rivers Romance End

Wreck and Reference – Indifferent Rivers Romance End

von am 30. Juli 2016 in Album

Ignat Frege und Felix Skinner entfernen ihren experimentellen Noiserock auf Indifferent Rivers Romance End ein Stück weit aus den Fängen des klaustrophobischen Metals, der noch auf Want sein Unwesen trieb, gestalten ihn augenscheinlich sogar einladender denn je. Weniger intensiv und emotional verstörend wird das dritte Wreck and Reference-Album dadurch aber noch lange nicht.

[mehr…]

Captain Planet – Ein Ende

Captain Planet – Ein Ende

von am 10. Mai 2016 in Album

Das vierte Album von Captain Planet trotzt jedem "Wir geben auf", zeigt keine Anzeichen von "Zu schwach, zu wenig/ Alles viel zu sehr gewollt", ist kein Ende - sondern ein furioses Weitermachen: "Weiter!/ Bis die Stimme aufgibt/.../Bis alles zerfällt/.../Niemals die Kraft, doch es geht weiter." Verdammt, was würde man nur ohne die Hamburger Ausnahmeband tun?

[mehr…]

O’Brother – Endless Light

O’Brother – Endless Light

von am 2. Mai 2016 in Album, Heavy Rotation

Nicht, dass ihr drittes Studioalbum tatsächlich ohne Dunkelheit auskommen würde. Aber mit der Rückkehr des Manchester Orchester-Doppels Andy Hull und  Robert McDowell neben dem langjährigen gemeinsamen Kumpel Brad Fisher auf den Produzentenstuhl lüftet sich die erschlagend dichte Heavyness des Vorgängers Disillusion auf Endless Light doch eklatant.

[mehr…]

Kendrick Lamar – untitled unmastered.

Kendrick Lamar – untitled unmastered.

von am 21. März 2016 in Album, Compilation

Pimp-Pimp, Hooray! Wenn LeBron James darum bittet, präsentiert sich der aktuelle wohl beste Rapper der Welt in Spendierlaune und versammelt auf untitled unmastered. hinter programmatisch rohem Artwork acht fulminante Studio-Demos, die es aus etwaigen Gründen nicht auf To Pimp a Butterfly geschafft haben.

[mehr…]

DMA’s – Hills End

DMA’s – Hills End

von am 9. März 2016 in Album

Drei Australier mögen nett-schnoddrigen Früh-90er-Britpop spielen, doch das macht aus Newtown noch lange nicht das neue Manchester und aus DMA's keine legitimen Oasis-Erben. Tatsächlich muss man sich anhand von 'Hills End' sogar ziemlich über den medial strapazierten Vergleich mit der Gallagher-Institution wundern - sind die Stärken von Tommy O'Dell, Matt Mason und Johnny Took doch bei anderen Vorbildern verwurzelt.

[mehr…]

Mono & The Ocean – Transcendental

Mono & The Ocean – Transcendental

von am 30. November 2015 in EP

12 Jahre nach ihrem ersten Zusammentreffen mit den Japanern sind die Monumentalpostmetaller von The Ocean ausnahmsweise für eine Splitsingle zu haben: Eine Kooperation mit den Tourbuddies, Labelkollegen und Geistesverwandten der Postrock-Institution Mono passt aber eben auch einfach zu perfekt.

[mehr…]

Polkov –  Ho Un Gatto (Si Chiama Vendetta)

Polkov – Ho Un Gatto (Si Chiama Vendetta)

von am 27. Oktober 2015 in EP

Die Interims-EP 'Ho Un Gatto (Si Chiama Vendetta)' vereint 3 Songs, die konzeptionell nicht auf das selbstbetitelte Debütalbum der österreichischen Indie-Lieblinge Polkov passen wollten. Was dann aber eben so gar nichts über die Qualität dieser Nachzügler aussagt.

[mehr…]

Hurts – Surrender

Hurts – Surrender

von am 15. Oktober 2015 in Album

Die auf massentaugliche Breitwand-Melancholie abonierten Briten Hurts wagen auf ihrem dritten Studioalbum die Probe aufs Exempel: wieviel überquellende Partystimmung verträgt ihr romantisierter Synthiepop, bevor er einem so richtig auf den Sack geht?

[mehr…]

Kendrick Lamar – To Pimp a Butterfly

Kendrick Lamar – To Pimp a Butterfly

von am 19. März 2015 in Album, Heavy Rotation

"Anybody can get it/The hard part is keepin' it, motherfucker' mahnt Dr. Dre früh, doch Kendrick Lamar verliert die Fallhöhe nach 'Good Kid, M.A.A.D City' ohnedies nicht aus den Augen: 'To Pimp a Butterfly' löst nicht nur alle Versprechen ein, die das Durchbruchsalbum 2012 gegeben hat, sondern stemmt mit der Virtuosität der Brainfeeder-Crew im Rücken einen inhaltlichen und stilistischen Gewaltakt, an dem sich der Hip Hop bis auf weiteres messen lassen wird müssen. Am Ende steht der 28 Jährige Comptoner endgültig als neuer König der Westküste.

[mehr…]