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Das Finale des ersten The Watchmen-Soundtrack-Durchgangs war zumindest auszugsweise ein adäquater Ausblick, der den Mund aber zu voll genommen hat: Trent Reznor und Atticus Ross addieren für Part 2 eine (zu) kleine und brave Schippe Jazz.
Lovecraft Deluxe: Mark Korvens Soundtrack für The Lighthouse begleitet Robert Pattinson und einen überragenden William Dafoe in Robert Eggers Meisterwerk strukturoffen in den Wahnsinn.
Einen kleinen - vielversprechenden, aber auch unausgegorenen - Rohdiamanten hat das Jahr 2019 also mit A Brief Memoriam, dem Debütalbum eines Trios aus Rockford, Illinois, in der Balance aus klassichem Screamo und kraftvollen Hardcore noch parat.
Gewinnoptimierte Weihnachtsfeier im Hause Williams mit einigen verkaufstechnisch zugkräftigen Gästen aus aller Welt: The Christmas Present nimmt sich selbst nicht zu erst und kalkuliert damit gut.
Liturgy-Boss Hunter Hunt-Hendrix legt mit Apparition of the Eternal Church ein Teilstück seiner Black Metal-Oper Origin of the Alimonies vor. Das macht als loses Segment ausgekoppelt kaum Sinn - aber absolut Lust auf das Gesamtwerk.
Holly Lapsley Fletcher macht für die These Elements-EP weitestgehend bei der absolut soliden Klasse ihres Debütalbums Long Way Home von vor drei Jahren weiter, verhebt sich aber eine nuancierte Gewichtsverlagerung in der stilistischen Ästhetik.
Noch bevor die aktuelle Veröffentlichungsreihe um Watchmen einen Abschluss bekommt, legen Trent Reznor und Atticus Ross ihren Score zu Edward Shults Drama Waves vor. Business as usual?
Ähnlich unerwartet wie die Single God of Love kommt nun auch das dazugehörige vierte Liturgy-Album H.A.Q.Q. aus dem Hinterhalt, erwischt aber nicht derart auf dem falschen Fuß, wie das ohne Vorbote der Fall gewesen wäre.
Und schon wieder so ein Abend, an dem sich ausnahmslos herausragende Tourkollegen die Klinge in die Hand geben: A.A. Williams und Brutus liefern die Steilvorlage, damit Cult of Luna eine überwältigende Dominanzgeste als aktuell unangefochtener Genre-Primus zelebrieren können.
Drei Jahre nach dem Tod Leonard Cohens überrascht es durchaus, eine illustre Gästeliste um Daniel Lanois, Matt Chamberlain, Beck, Jennifer Warnes, Damien Rice, David Campbell oder Leslie Feist für die posthume Ehrenrunde Thanks For the Dance versammelt zu wissen.









![Cult of Luna, Brutus, A.A. Williams [06.12.2019: Arena, Wien] Cult of Luna, Brutus, A.A. Williams [06.12.2019: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/12/032CE98E-4A85-42C8-A966-9DB8F9E52B27-scaled.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)
