Suche nach: fall of troy
Refused drehen zur Selbstbestätigung nach der unsterblichen Kür eine überaus souverän zu gefallen wissende Ehrenrunde, die außer der Band wohl dennoch sonst kaum jemand gebraucht hätte: 'Freedom' macht (erstaunlicherweise) vieles richtig, nur um letzten Endes doch vor allem als enorm abivalentes Dokument des Scheiterns dazustehen.
Bosse-De-Nage werden gemeinhin ja gerne in die Post-Black Metal-Schublade gesteckt. Spätestens mit 'All Fours' haben sie sich trotz einiger durchaus noch beibehaltener Genre-Verhaltenmuster aus dieser allerdings wohl endgültig freigespielt.
Jus Osborn und Co. haben natürlich keinen Grund dafür, ihren heavy dahinkriechenden Ursuppen-Trademark-Doom großartig zu überdenken, aber dennoch begriffen, an welchen Stellen sie ihn mit anders gewichteten Zutaten neu anrühren müssen, um die Sackgassenmomente von 'Black Masses' niederzuringen.
Thrash-Metal als umgängliches und fanfreundliches Unterhaltungsprogramm: Metallica liefern in der Krieau trotz einiger Kratzer im Lack erwartungsgemäß adäquat und routiniert ab.
Unter anderen mit: Crocodiles, Chuck Ragan, Paper Arms, Against Me!, Damien Jurado, Letlive. und Pearl Jam.
The end game, the final unit. 'Longhena' ist nicht nur der Schwanengesang für die Ausnahme-Allstar-Kombo GridLink, das alles niederkloppende Meisterwerk zum Abschied: es ist der erreichte Zenit, nach dem Takafumi Matsubara nichts mehr vom Grind wissen will und Jon Chang für sich sogar nur den vollständigen Rücktritt aus dem Musikgeschäft sieht.
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 | Die EP [mehr…]
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 | Die EP [mehr…]
Lässt sich die Qualität eines Albums daran messen wie gut seiner Band die Coverversion eines eigentlich meilenweit entfernt stattfindenden Musikerkollegens gelingt, dann meldet sich Cloud Rats zweiter regulärer Langspieler unmittelbar zur glorreichen Meisterleistung an. Und selbst wenn sie die Eingangsthese als Nonsens erweist: mit 'Moksha' sollte sich für das Trio aus Michigan die Genre-Krone des Jahres ausgehen.
Wunderbar: die grindende Noiserockkavalarie Melt-Banana ist durch Fetch endlich wieder aus dem Dornröschenschlaf erwacht! Fast noch besser: man hört ihr zu keinem Zeitpunkt an, dass sie fast sechs Jahre nach 'Bambi's Dilemma' nur noch aus dem Kernduo Yasuko Onuki und Ichirou Agata besteht.




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