Die Alben des Jahres: 30 bis 21

von am 29. Dezember 2013 in Jahrescharts 2013

Die Alben des Jahres: 30 bis 21

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Biffy Clyro - Opposites30. Biffy Clyro – ‚Opposites‘

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Die Oben-Ohne-Posterboys mit den hässlichen Gefängnistätowierungen aus Schottland haben das beste Konsens-Alternative-Mainstream-Stadion-Rock-Album des Jahres vorgelegt – und das, obwohl die Königsdisziplin, der potentielle und weitestgehend grundsätzliche Stolperstein Doppelalbum hier ohne mit der Wimper zu zucken abgehakt wird. Ja sicher, das ist um zahlreiche Ebenen glatter und zugänglicher als alles was das Trio über weite Strecken der erste drei Alben gemacht hat und nur die perfektionierte Kombination aus ‚Puzzle‚ und ‚Only Revolutions‚ auf Überlänge. Aber mit welcher Zielsicherheit die Schotten auf ihrem sechsten Studioalbum mit gnadenlosen Hits, unschlagbaren Ohrwürmern und jede Altersklasse an der Haustür abholenden Killersingles hantieren, das hinterlässt dann doch mit herabgeklappter Kinnlade. Sollen Biffy Clyro also ruhig cheesy Videos an der Grenze zum Fremdschämen drehen oder simpel-kitschige Texte raushauen, die dann offenbar am hemmungslosesten von schmachtenden Mädchenhorden vor der Bühne mitgesungen werden – solange das auf formvollendeten Gänsehautmelodien und fetten Rockkrachern wie ‚Sounds Like Balloons‚ oder ‚Different People‚ basiert die so makellos aktuell niemand sonst hinbekommt. Obwohl ja scheinbar jeder Funken Kredibilität und Ansehen verloren geht wenn man nicht im selben Atemzug mit dem Erwähnen der Band den Zusatz liefert, dass man die Frühphase deutlich besser fand als den kommerziellen Siegeszug der letzten Jahre: genau so geht Mainstream-Alternativerock für die Massen mit ungemeinem Unterhaltungswert und sympathischer Attitüde. Die Zeiten ändern sich eben. Und die ersten Alben rennen trotzdem niemandem weg.

The Bronx - The Bronx (IV)29. The Bronx – ‚The Bronx (IV)‘

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10 Jahre nach dem selbstbetitelten Debüt von The Bronx glaubt man den Legenden immer noch bereitwillig, die sich um frühe Konzerte der Band ranken, die von versifften Bars erzählen und davon, wie wüste Schlägereien im Gange waren während sich Matt Caughthran, Joby J. Ford und Co. die Finger blutend spielten und Stimmbänder wund schrien. The Bronx sind nämlich auch heute noch uneingeschränkte Meister darin, krachendem Punkrock mit einer zwingenden Portion hartem Rock den Hintern gnadenlos zu versohlen. Dennoch hat sich spätestens 2013, mit dem ersten Album alter Ausrichtung seit sich das Hardcore-Outfit 2009 das immens erfolgreiche Alias der Mariachi-Inkarnation Mariachi El Bronx zurechtgelegt hat, einiges beim Songwriting der Kalifornier geändert: The Bronx schießen endgültig nicht mehr rücksichtslos aus allen Rohren, sondern fokussieren auf die großartigen Melodien ihrer Songs, die aus den zwölf potentiellen Singles ihres vierten (traditionell unbetitelten) Album spätestens mit jedem einzelnen Refrain ein catchy Feuerwerk der Sonderklasse machen, und das sich hartrockige Guns N‘ Roses-Momente ebenso bereitwillig gönnt wie es an Hot Water Music erinnernde Granaten im Gepäck hat. Welch grandioser Sänger Caughthran (mittlerweile geworden) ist führen The Bronx dazu noch ein für alle Mal mit dem herausragenden ‚Life Less Ordinary‚ vor, während ‚Torches‚ und Co. die wichtige Lektion erteilen: eine rundere Herangehensweise und weniger frontal agierende Aggression muss nicht gleich zurechtgestutzte Versöhnlichkeit bedeuten. Was auf den ersten Blick wie die widerspenstige Zähmung wirken mag ist nämlich viel eher smarte Evolutionsgeschichte.

Lumbar - The First & Last Days of Unwelcome28. Lumbar – ‚The First and Last Days of Unwelcome‘

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Lumbar ist eines der vielen Liebeskinder von Songschreiber und Multiinstrumentalist Aaron Edge, der in den letzten Jahren wohl Station bei mehr Bands als andere in ihrem Plattenschrank stehen haben gemacht hat, unterstützt von Mike Scheidt von den Doomgiganten YOB und Tad Doyle. Das schreit schon wieder Supergroup, ist zumindest im Falle von ‚The First and Last Days of Unwelcome‚ eine etwas differenziertere Geschichte. Vor knapp zwei Jahren wurde Edge mit Multipler Sklerose diagnostiziert, was eine ausgedehnte, schmerzvolle Zeit von Symptomen und Therapie voranging und nachfolgte. Ohne jetzt lange auf einen waschechten Entstehungsmythos eingehen zu wollen: musikalisch ist das Ergebnis dieser Phase Edge’s Lebens Lumbar, benannt nach einer Region in der unteren Wirbelsäule, auf derem ersten und wohl auch einzigen Album über 25 Minuten ein ausschnitthafter Einblick in die Zeit die Edge ans Bett gefesselt war gewährt wird. Ein unglaublich kurzweilig ausgefallenes Doom-Schaulaufen ist das Ergbenis, einschüchternd monolithisch in seinen Grundzügen, immer wieder aber versetzt mit Anflügen anderer Metal-Spielarten, die das ganze interessant halten – nicht zuletzt Mike Scheidt’s weiterer Metal-Spielplatz aus 2013, VHÖL, lässt da grüßen. Die Stimmung auf dem Album ist keine positive, gegen Ende hin tun sich immer weitere Drone-Löcher auf, die komplette Band brüllt sich Frustration und wohl auch Hoffnung von der Seele. Zumindest in letzteres wünschte man sich einstimmen zu können. Alles Gute.

Oozing Wound – Retrash27. Oozing Wound – ‚Retrash‘

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Dieses Jahr glaubte man mit Power Trip bereits früh die aktuellen Könige des Thrash-Revivals gefunden zu haben (auch Iron Reagan mögen hier gerne als Tipp für Leute die den frühen Municipal Waste zum Beispiel nachtrauern erwähnt sein), und plötzlich standen – nicht googeln bitte – Oozing Wound aus Chicago auf der Matte, mit einem Kotzbrocken an perfekt produziertem, weirden Thrash-Punk in den Startlöchern, wie er in den 80ern wohl so manchem Elternpaar die Nerven geraubt hätte. Das die Jungs Humor haben zeigt sich in erster Linie an Artwork und Lyrics, die sieben Songs an sich könnten gar nicht direkter ans Eingemachte gehen: ‚Everyone I Hate Should Be Killed‚ fackelt nach Feedback und klassisch galoppierendem Einstieg nicht lange, und lässt Gitarrist und Sänger Zack Weil von der Leine um Weisheiten zu ätzen, und sowieso geht es eigentlich ständig nur nach vorne, vorne, vorne. In ‚Welcome to the Spaceship, Motherfucker‚ wird astrein ‚Ace of Spades‚ durch den Thrashwolf gejagt, der Epos von ‚Retrash‚, ‚New York Bands‚ trumpft – ähnlich wie das folgende ‚Call Your Guy‚ – mit einer sich auftürmenden zweiten Hälfte auf, nachdem Weil sich sicher ist alle Boshaftigkeiten losgeworden zu sein, und einfach das spektakuläre handwerkliche Talent der Band sprechen lässt. Jeder Schlag auf die Snare klingt wie gerade frisch bezogen, die Gitarrenarbeit ist ebenso präzise wie verspielt, und einen so smoothen Bass hat man auf einem derart gelagerten Release nun schon länger nicht mehr zu Ohren bekommen. Auf die Frage ‚Manifest Decimation‚ oder ‚Retrash‚ bleibt die Antwort: why not both? Im Zweifelsfall aber das hier.

Cloud Rat - Moksha26. Cloud Rat – ‚Moksha‘

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Ja, da ist diese famose Coverversion von Neil Youngs ‚The Needle and the Damage Done‚, an die man sich als Grindcombo erst mal rantrauen muss. Das könnte schon zu schnell als effekthascherischer Gag abgetan werden, und zu Eigen machen kann man sich einen solchen Klassiker ohnehin nicht. Und trotzdem: würde man ‚Moksha‚, das zweite Album der Michiganer um Madison Marshall, alleine an dieser Nummer, schon beinahe am Ende der Platte (und man täte gut daran sich auch noch das Albumhighlight ‚Vigil‚ danach anzutun), bewerten, sie würde dennoch hier stehen. Generell ist Cloud Rat’s Grind eine äußerst feine Mischung aus Screamo, Powerviolence und Hardcore, und irgendwo eben auch Neil Young. Leidenschaft, Emotion und ein Gespür für Melodie sind hier ebenso ständig evident wie die stets um sich prügelnde Aggression mit der vom ersten Riffmonster ‚Inkblot‚ weg gearbeitet wird – immer keifend, hämmernd und giftspuckend, nie unkonzentriert und sich auch mal Zeit für kurze Atempausen nehmend. Klar ist das eine astreine high speed Metal-Veröffentlichung, und wird kaum Freunde des gecoverten kanadischen Barden für sich gewinnen können, zumindest ist es Cloud Rat aber gelungen das beste Grind-Album des Jahres zu veröffentlichen, das sich nicht mal vor der Großtat von Pig Destroyer aus dem letzten Jahr zu verstecken braucht, in Sachen Emotionalität sogar aussticht.

O'Brother - Disillusion25. O’Brother – ‚Disillusion‘

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O’Brother hätten es sich deutlich einfacher machen können ihrem Meisterwerk ‚Garden Window‚ einen Nachfolger zu bescheren als den (über)fordernden Koloss ‚Disillusion‚ zu meißeln. Stattdessen schichtet das Quintett aus Atlanta einen 54 minütigen Strudel mit immenser Songwirkung aus psychedelischem Post-Hardcore, verschwommenem Alternative Rock und sich hymnenhaft aufschwingendem Metal, der Fans von Thrice, Manchester Orchestra und Pink Floyd gleichermaßen das vielleicht ergiebigste Stilkonglomerat des Jahres beschert. Letztendlich haben O’Brother damit natürlich alles richtig gemacht, vor allem weil sie den nächsten Schritt getan und sich ihren eigenen, kompromisslosen Sound erarbeitet haben. Dass das in hiesigen Breitengraden noch unter dem Radar der Massen operierende Kombo auch abseits der Heimat die Chance bekommt zu explodieren, dafür sorgen die Buddies von La Dispute auf deren kommender Europa-Tour. Eine Kombination bei der es keine Verlierer geben wird, die Krone des Siegers jedoch hart umkämpft sein wird.

Kurt Vile - Wakin on a Pretty Daze24. Kurt Vile – ‚Wakin on a Pretty Daze‘

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Wakin on a Pretty Daze‚ enstand nach der ausführlichen Mammut-Tour rund um die explodierende Vorgängerplatte ‚Smoke Ring for My Halo‚, als Kurt Vile nach Philadelphia zurückkehrte und der Geburt seiner zweiten Tochter entgegenfieberte. All dies hört man dem fünften Studioalbum des ehemaligen The War on Drugs-Gitarristen nun an. Philadelphia hat – ob am Albumcover, den Videos oder textlichen Querverweisen – ‚Waking on a Pretty Daze‚ seinen Stempel aufgedrückt. Hinsichtlich der zusätzlichen Praxis in der entspannten Technik seines Spiels und der noch einmal gestiegenen Fertigkeiten als Songwriter pendelt sich Vile dazu trotz einiger weniger kompakter Ausnahmen im weitläufigeren, detailverliebten und ausfühlicheren Format ein, marschiert inzwischen nur zu gerne auf die 10-Minutenmarke zu und darüber hinaus. Der 33 jährige kann sich das nicht nur leisten, sondern liefert mit seinen Crazy Horse-Momenten Highlights seiner unaufhaltsamen Karriere ab. Und dann kulminiert all dies in wunderbar erhabenen Kompositionen wie dem episch aufgefächerten ‚Too Hard‚, in denen sich Viles Hadern zwischen Indie-Vorbild und pflichtbewusster Vaterfigur hineininterpretieren lassen. Ganz am Ende überwiegt die Vorbildfunktion: „Sometimes when I get in my zone, you’d think I was stoned/But I never as they say, touched the stuff. I might be adrift, but I’m still alert/Concentrate my hurt into a gold tone.“ Vile arbeitet eben verdammt hart daran vom umjubelten Insiderliebling zu einem der ganz Großen seiner Generation zu werden.

Subrosa - More Constant Than The Gods23. SubRosa – ‚More Constant Than The Gods‘

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SubRosa nähert man sich gezwungener Maßen als erstes über Äußerlichkeiten an: zwei Violinen, drei Sängerinnen, Piano, Chello, mit das schönste Artwork des Jahres – viel Schauwert, auf den ersten Blick. Das geht sogar soweit dass die ersten ruhigen Töne auf ‚More Constant than the Gods‚ Leute nicht nur aufhorchen lassen, sondern sogar in ihren Bann ziehen, die ansonsten nicht als Doom-affin bezeichnet werden können. Womit man bei den inneren Werten wäre: auf ihrem dritten Album trumpft die Band aus Salt Lake City nicht nur mit den deutlich besten Stücken ihrer Karriere auf, sie haben nach langer Suche auch das perfekte Gleichgewicht zwischen sanftem Hineinschaukeln und tonnenschweren Doomwalzen, zwischen engelhaftem Gesang und opressivem Gegrunze gefunden. Die nicht nur in ihrer Länge epischen Songs sind bis ins kleinste Detail ausgeklügelt, Stein für Stein baut Rebecca Vernon Klang-Kathedralen, die sie nicht im geringsten vor hat wieder einzureißen. ‚More Constant than the Gods‚ stapelt sich über seine pralle Laufzeit zu etwas beeindruckendem auf, niemals schwer verdaulich, nie langweilig, viel mehr möchte man so lange in diesem sakralen Hörsaal bleiben bis man jede Einzelheit, jeden Strich, jeden Beat, jedes Riff verinnerlicht hat. Hier steckt einerseits so viel Herzblut, andererseits soviel professionelles Kalkül dahinter, man möchte fast schon von einem Standardwerk sprechen.

RC-Memorial-US-LP-Gatefold_FNL22. Russian Circles – ‚Memorial‘

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Auch wenn sich der Vergleich bezugnehmend auf den Albumtitel förmlich aufdrängt ist es noch nicht ganz soweit: Brian Cook, Mike Sullivan und Drumberserker Dave Turncrantz  haben dem Genre des Metal-lastigen Instrumentalrocks mit ihrem fünften Studioalbum kein Denkmal gesetzt. Knapper davor als mit ‚Memorial‚ war die Live-Macht Russian Circles allerdings noch nicht. Denn mögen alle bisherigen Veröffentlichungen der Band bereits überragende Vertreter ihrer Zunft gewesen sein – die Stärke die Russian Circles auf ‚Memorial‚ demonstrieren ist nochmal klar eine Liga über allem bisher Geschaffenen anzusetzen. Da werden Kollegen wie Pelican förmlich düpiert, wenn das Trio aus Chicago (…) sein bisher kohärentestes, abwechslungsreichstes, düsterstes und gleichzeitig zugänglichstes Werk stemmt, nicht nur mit ‚Burial‚ an die an der Pforte zum brutalen Black Metal klopft, beim verhaltenen ‚Cheyenne‚ dafür Postrock-Schönheit par excellence zelebriert und von Langzeitproduzent Brandon Curtis im Gesamten ein noch perfekteres Klanggewand verpasst bekommen hat. Wo ‚Empros‚ sich über weite Strecken zu sehr auf den Errungenschaften der letzten Jahre ausruhte, optimiert ‚Memorial‚ die bedienten Grundzutaten der Band und dehnt vor allem die Grenzen wieder weiter aus, auch hin zum Geisterfolk von Chelsea Wolfe und zur konzeptuellen Unendlichkeit im Möbiusband. Ein vorläufiges Denkmal also doch irgendwo, sich selbst und dem eigenen, unersättlichen Schaffensdrang gegenüber.

Arcade Fire – Reflektor21. Arcade Fire – ‚Reflektor‘

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Das vierte Album einer der größten Bands der Welt will schon zelebriert werden. Dafür sorgte eine ausgedehnte, ermüdende Marketingkampagne, und natürlich die mit Respektabstand veröffentlichte erste Single, ‚Reflektor‚ (mit David Bowie!), die ja wirklich etwas ganz tolles war. Einerseits hat sie naürlich angekündigt, dass es so eingefahren wie auf dem durchwachsenen ‚The Suburbs‚ nicht weitergehen würde, andererseits wurden die berechtigte Frage aufgeworfen, ob die das über ein Doppelalbum hinweg schaffen, und ob das auch funktioniert. James Murphy am Produzentenstempel konnte da schon positiv stimmen. Der hat eben diesen dem Album nun nicht so fest aufgedrückt wie viele das gehofft, manche befürchtet, haben, vielmehr hat Murphy wohl in nicht geringem Maße dazu beigetragen, das ‚Reflektor‚ der größte Abenteuerspielplatz geworden ist, den Arcade Fire seit mindestens ‚Neon Bible‚ bebaut haben – ein Kaleidoskop aus Disco, Reggae, hymnischen Indierock, Rock’n’Roll und Hyperaktivität. Überambitioniert wäre ein Hilfsausdruck, und trotzdem gelingt dieses Durcheinander aus Einflüssen so ausgezeichnet, dass es umso beeindruckender ist wenn auf die Pflicht der ersten Hälfte, die derart spektakuläre Kür wie die der Zweiten folgt. Eine strahlende, homogene, reflektierte (wobei der Titel wohl eher nicht aus dieser Selbsterkenntnis stammt) Hälfte, über die man – was ob der Klasse des ersten Teils durchaus als Qualitätsmerkmal zu verstehen ist – fast erleichtert ist, und nach eingehender Auseinandersetzung die Frage aufwirft, ob eine Platte nicht auch gereicht hätte. So finden sich hier viele der besten Arcade Fire Songs, auf ihrem zweieinhalbbesten Album.

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