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Mutagenic Host spendieren ihrem starken Debütalbum The Diseased Machine mit dem Single-Doppel Grotesque Union / Chimeric Vestige einen nominellen Epilog, der sich tatsächlich eher wie ein Aufbruch zu neuen Ufern für die Londoner anfühlt.
Moshimoshi aus Helsinki und Alas aus Jyväskylä deklarieren mit einer gemeinsamen Split EP, das sich die europäische Hauptsatdt des Midwest Math Emo irgendwo in Finnland befinden muss.
Unter dem Banner „Barrenfields Booking X Head In Clouds presents: On Wednesdays We Listen To Emo Music Vol.2“ spielen Un Automne de Plus, Moshimoshi und Massa Nera im Sub ziemlich furios auf.
Ziemlich genau ein Jahr, nachdem sie ihr 2021er-Comebackalbum Green to Gold in Form der EP Losing Light teilweise neu interpretiert haben, bleiben The Antlers im Recycling-Modus: Mit Ahimsa holen sie einen Song von Impermanence in ihrem Kosmos.
She & Him aka Zooey Deschanel & M. Ward sind seit bald einem Jahrzehnt (leider) überwiegend nur noch als stilvolle Coverband aktiv - diesmal für Melt Away: A Tribute to Brian Wilson.
Auf Tha Wolf on Wall St. 2: The American Dream, dem nicht unbedingt essentiellen, aber verdammt unterhaltsamen Nachfolger der entsprechenden 2021er Kooperation, prolongieren Your Old Droog und Tha God Fahim die fabelhafte Chemie miteinander.
Unterwältigend, befriedigend, einfach schön: Nach dem überragenden Erfolg der Reunion-Tour machen es sich die wiedervereinigten Madrugada auf Chimes at Midnight zwischen wunderbarer Nostalgie, abgeklärter Altersgediegenheit und Leonard Cohen'scher Zeitlosigkeit bequem.
Es gibt zwar Abzüge in der B-Note, weil die am 18. und 19. Juni 2025 gespielten Songs Despair, Hysteric, Mystery Girl, Turn Into, Y Control und Burning nicht ihren Weg auf Hidden in Pieces: Live at the Royal Albert Hall gefunden haben. Aber das ändert nichts daran, dass die Yeah Yeah Yeahs da ein in seiner Intimität mitunter gar atemberaubend tolles Livealbum aufgenommen haben.
Klar kann man Andrew W.K. immer noch auf Party Hard und She is Beautiful (oder superbe Drum-Workout-Videos) limitierten. Er selbst tut dies aber nicht - und hat fünf Jahre nach God Is Partying mit Temptation to Exist den spirituellen Nachfolger zu 55 Cadillacs eingespielt.
Different When It's Silent ist für Tricky-Verhäktnisse ein erstaunlich maskulin geprägtes Album. Nun bekommt aber zumindest Because I Don’t Know durch Lita Lores auch noch eine weibliche Perspektive nachgereicht.



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