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Die YWGWYW Demos sind in gewisser Weise sicher auch ein Testballon dafür, wie die Welt auf eine Rückkehr der Daughters reagieren würde. Mehr noch ist es aber ein beeindruckendes Zeitdokument, um die Entstehung des 2018er-Meisterwerks besser nachvollziehen zu können.
A.A. Williams kann die schwerwiegendsten Probleme von As the Moon Rests für Solstice nicht beheben, hat für ihr Drittwerk aber wieder deutlich bessere Songs geschrieben.
In Folge der Pandemie schienen Protomartyr vor der Auflösung zu stehen. Sechs kurze Jahre (und das gerne unter Wert verkaufte Formal Growth in the Desert als Zwischenspiel) später erfindet sich die Band für Hotel Usona mit Dave Fridmann nun jedoch kurzerhand ein gutes Stück weit neu.
Dälek spendieren Brilliance of a Falling Moon einen starken Standalone Single-Nachsatz: „Surrealist is a fevered dream, sonically and lyrically. A coded personal history and an assessment of our current collective situation.“
Noch vor dem Ende von Svalbard bleibt Serena Cherry mehr Zeit für ihren in der Pandemie aus der Taufe gehobenen Videogame-Schrein Noctule. Extinguish Thy Flame macht dabei praktisch alles nochmal ein Quäntchen besser, als das 2021er-Debüt.
Nach ihrem Ausflug in in die nerdige Giallo-Nische bespielen Uncle Acid and the Deadbeats auf Shapes of Midnight wieder ihr angestammte Hoheitsgebiet - vielleicht sogar so gut, wie seit 2011 nicht.
Die Leiden des jungen Orville suchen das Licht am Ende des Tunnels: Nach dem enttäuschenden Stückwerk Stampede setzt der Maskenmann des Country-Pop für Mule wieder auf bewährte Tugenden.
Im Windschatten ihres tollen Zweitwerks Irreversible (respektive einer Live-Session zum Ohrwurm I Can Take the Sun Out of the Sky) schalten Brigitte Calls Me Baby für die Single Geordie den stimmungsvollen Umkehrschub ein.
Es gibt zwar Abzüge in der B-Note, weil die am 18. und 19. Juni 2025 gespielten Songs Despair, Hysteric, Mystery Girl, Turn Into, Y Control und Burning nicht ihren Weg auf Hidden in Pieces: Live at the Royal Albert Hall gefunden haben. Aber das ändert nichts daran, dass die Yeah Yeah Yeahs da ein in seiner Intimität mitunter gar atemberaubend tolles Livealbum aufgenommen haben.
Klar kann man Andrew W.K. immer noch auf Party Hard und She is Beautiful (oder superbe Drum-Workout-Videos) limitierten. Er selbst tut dies aber nicht - und hat fünf Jahre nach God Is Partying mit Temptation to Exist den spirituellen Nachfolger zu 55 Cadillacs eingespielt.










