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Die Will Haven-Splittergruppe Foreign Film positioniert sich auf ihrem Debütalbum A Love Letter im Hoheitsgebiet des Sacramento-Mutterschiffs, hat darin aber durchaus Visionen einer eigenen Nische.
Hell Hole bietet „Christ-filled chaotic metalcore“ für all jene, die Norma Jean und The Chariot vermissen, mehr Zao in ihrem Leben wollen, oder unter den unzähligen Every Time I Die-Epigonen den religiösen Faktor suchen.
Ja, An Eraser and a Maze hält das Versprechen von Look How Far... weitestgehend und zieht die mit Strangers to Ourselves (2015) und The Golden Casket (2021) doch enttäuschende Formkurve von Modest Mouse erfreulicherweise wieder nach oben.
Die weitläufige Meinung, dass The Wow! Signal das beste Muse-Album seit The Resistance darstellt, ist durchaus legitim - selbst wenn sie angesichts der durchwachsenen Qualität der vier zwischen 2012 und 2022 veröffentlichten Platten natürlich sehr relativ zu verstehen ist.
Zwei Jahre nach Death is Nothing to Us hat Patrick Flynn den Tod seiner Mutter zu verarbeiten - was seine Band Fiddlehead mit der aus diesem Umstand resultierenden EP Baby I'll Change mutmaßlich am Beginn einer neuen Evolutionsphase zeigt.
Die 2025er-Helden und Synergie-Experten von Trampled by Turtles haben gemeinsam mit ihrem alten Kumpel Jeff Tweedy den Wilco-Song Love is Everywhere (Beware) von deren 2019er Album Ode to Joy aufgenommen.
Das inhaltlich phasenweise arg düstere I Built You a Tower gibt mutmaßlich Anlass zur Besorgnis hinsichtlich der psychischen Verfassung von einem am Trennungsschmerz leidenden Ben Gibbard. Seine Band selbst ist dagegen endgültig wieder auf der qualitativen Sonnenseite des Indie-Lebens angekommen.
Inferno ist zwar streng genommen wohl mehr oder minder ein Solo-Album von Mike Sandison. Es ist, rund 13 Jahre nach Tomorrow's Harvest, aber gerade auch deswegen das erhoffte nächste Meisterstück im Boards of Canada-Kanon.
Awooooo! Die Label-Nomaden Guitar Wolf feiern nach 33 langen Jahren ihre Rückkehr zu Goner Records - respektive beinahe dorthin, wo alles begann - und destillieren dafür mit More Jet ein angemessen starkes Alben.
Det Hjemsøkte Hjertet setzt nicht auf die Sicherheit der bewährten Komfortzone, sondern polarisiert opulent wachsend: Austin Lunn richtet Panopticon mit extremer Konsequenz im Symphonic Black Metal neu aus.









