Suche nach: him
„Trent Reznor & Atticus Ross’s original score for Luca Guadagnino’s Bones and All, a liberating road odyssey of two young people coming into their own, searching for identity and chasing beauty in a perilous world that cannot abide who they are.“
Hayden Silas Anhedönia alias Ethel Cain hat schon vor ihrem offiziellen Debütalbum mit zwei Compilations und zahlreichen EPs äußerst ergiebig vorgelegt. Da verwundert es eigentlich kaum, dass sie mit Preacher's Daughter nun noch ambitionierter zu Werke geht - und sich dabei überhebt.
Was all die Platten des japanischen Trios in den vergangenen Jahren (hinsichtlich der stilistischen Ausrichtungen, aber auch der Inszenierungen) beinahe vergessen ließen: Drone-Boris sind im Idealfall die besten Boris. Fade ist eine Erinnerung daran - nahe der Ideallinie.
Nach seinem Solo-Debütalbum Forest Nochurne und der Petra Haden-Kooperation Devotional lädt sich Drone-Meister The Lord Greg Anderson für die biblische Slint-Verneigung Nazarite David Pajo ein.
Peter Lambrou legt mit Flora & Fauna gewissermaßen den hoffnungsvoll versöhnenden EP-Konterpart zum erst wenige Monate alten aktuellen VLMV-Studioalbum Sing With Abandon nach.
Angel Olsen schwelgt auf Big Time in einer zeitlosen Sehnsucht der bittersüßen Nostalgie und agiert mit melancholischer Wärme vergleichsweise unbeschwert, wohl so weit wie bisher noch nie im Country und Americana sinnierend.
Sumac(etc.)-Kopf Aaron Turner und Volcano Choir(etc.)-Gründer Jon Mueller machen nach der ersten gemeinsamen EP In the Falls aus dem Vorjahr nun mit Now That You've Found It auch auf Albumlänge noch einmal gemeinsame Sache.
Mit The Haunted Youth hat der 29 jährige Belgier Joachim Liebens ein Kaleidoskop geschaffen, in dem er dem Indierock, Dreampop und Shoegaze beim Verschmelzen mit vagem 80er-Flair beobachten kann. Das zutiefst eklektische Debütalbum Dawn of the Freak macht dabei auch keine Geheimnisse aus seinen Einflüssen.
Streetlands ist nach Antidawn (neben der allgemeinzugänglichen Archivsichtung der Four Tet-Kooperation Nova / Moth freilich) bereits die zweite Burial-EP im Jahr 2022. Sie zeigt William Emmanuel Bevan wieder ausnahmslos als Score-Komponisten für das Kopfkino.
Precipice, das erste Album der Industrial/ Experimental-Hip Hop-Institution Dälek seit dem 5 Jahre alten Endangered Philosophies, ist doch tatsächlich mehr noch als sein Vorgänger bereits ohnedies schon eine erstaunlich zugängliche - oder zumindest leichter verdauliche - Angelegenheit geworden!










