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2018 lieferte Julien Baker die besten Momente des boygenius-Kurzspielers und eine tolle Kooperation mit Manchester Orchestra. 2019 schickt sich nun sogar an, noch beeindruckender zu werden - indem Fanträume erfüllt werden.
Die Rückkehr der Emo-Legende American Football war mit ihrem zweiten, natürlich selbstbetitelten Album vor drei Jahren doch eine kleine Enttäuschung. Aber wohl auch notwendig, um für (LP3) neue Perspektiven entwicklen zu können.
Man kommt kaum hinterher, was auf diesem Traum von einem Pop-Album so alles passiert: Ioanna Gika positioniert sich mit ihrem lange hinausgezögerten Solo-Debüt Thalassa als ambitionierte Eklektikerin von unwirklicher, enigmatischer Formvollendung.
Millionen streamen ihre Songs, Dave Grohl greift zu erschlagenden Vergleichen und Thom Yorke reißt es zumindest beinahe aus dem Sitz: Billie Eilish eint jedoch am Puls des Zeitgeist agierend mit When We All Fall Asleep, Where Do We Go? nicht nur die Fanmassen von Lana Del Rey und Lorde.
Wie die Zusammenarbeit von Portishead-Stimme Beth Gibbons und Dirigent Krzysztof Penderecki vor einem 64 köpfigen Orchester für die 3. Sinfonie op. 36 (Symfonia pieśni żałosnych) – Symphony of Sorrowful Songs - ausgerechnet bei Domino Records landen konnte, ist eine der Fragen, die für diese 49 minütigen Klassik-Einspielung offen bleibt.
Das Gusto-Label Exile on Mainstream schenkt sich zum zwanzigjährigen Geburtstag eine Zusammenarbeit mit Dälek - und beschert allen Anhängern der experimentellen Hip Hop-Vordenker eine sehr gute Fundgrube an verloren geglaubten Schätzen.
Die Geschichte von These New Puritans bleibt in ständiger Bewegung, personell und (trotz stilistischer Unverkennbarkeit) auch in Form und Inhalt. Dennoch wirkt es, als würden die Briten mit Inside the Rose zu einer inneren Ruhe gefunden haben.
Totaled spielen ihren hybriden Black Metal als schmutzigen Crust Punk mit herrlich fauliger Ausstrahlung. In diesem Umfeld gönnt sich Lament allerdings ein paar virtuose Sahnehäubchen.
One More Time With Feeling: Craig Beaton beerdigt nach Aerogramme und The Unwinding Hours nicht nur auch A Mote of Dust, sondern auch gleich alle musikalischen Ambitionen. II hat seinen inneren Frieden damit geschlossen.
Spätestens vor drei Jahren hat sich Solange mit dem fabelhaften A Seat at the Table endgültig als die komplexere Künstlerin der Knowles-Schwestern positioniert. Nun scheint der ebenfalls aus dem Nichts kommenden Nachfolger When I Get Home als Gegenreaktion darauf jedoch an den aufgetanen Möglichkeiten bewusst zu verwässern.










