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Souveränster Rock'n'Roll der Marke "Aus den Augen, aus dem Sinn" - doch das Momentum ist routiniert auf ihrer Seite: Wirklich etwas falsch machen The Datsuns auch auf Eye to Eye nicht nicht.
Das Albumdoppel aus All Mirrors (2019) und Whole New Mess (2020) war von Angel Olsen immer schon als Einheit konzipiert. Nun erscheint es als Song of the Lark and Other Far Memories in der angedachten Form - erweitert um die Bonus EP Far Memory.
Impure Wilhelmina sind der Größe ihres bisher stärksten Albums zwar nicht in jedem Aspekt gewachsen, zementieren aber die Erkenntnis, dass sie spätestens jetzt, mit Antidote, die besseren Katatonia sind.
Grundsätzlich enttäuschend inkonsequent, aber irgendwie dennoch ordentlich spaßig: Nach dem tollen, vorgezogenen OK Human ist das mit über einem Jahr Verspätung kommende Van Weezer polarisierendes Spaltmaterial.
Auf Hell Unleashed, ihrem ersten Album seit 2013, nutzen die Retro-affinen Briten von Evile den Schwung des rotierenden Besetzungskarussells für eine Hochleistungs-Achterbahnfahrt durch den Thrash - inklusive Schönheitsfehler.
Als Konstante in einem stagnierenden Genre lassen sich Kauan natürlich auch in einem starken Postrock-Jahrgang nicht lumpen: Ice Fleet überzeugt bereits musikalisch ansatzlos, kommt aber sogar im Paket mit einem Tabletop-Game.
Wenn eine Band eigentlich seit eigentlich jeher, im Falle von BIG|BRAVE spätestens aber seit dem Zweitwerk Au De La, derart angekommen ist, ist es natürlich hochgradig paradox, wenn sich ein Album wie Vital doch auch gewissermaßen wie eine Selbstfindungsphase anfühlt.
Aktueller ist vielleicht der Auftritt von Neptunian Maximalism im Rahmen des Roadburn Redux - der Ansatz von Solar Drone Ceremony ist allerdings ohnedies ein anachronistischer.
Selbst mit einer grundlegenden Begeisterung für den klassischen Folk stehen die Chancen gut, Willie Dunn nicht jene Wertschätzung und Aufmerksamkeit entgegengebracht zu haben, die der Kanadier verdient hat. Die grandiose Werkschau Creation Never Sleeps, Creation Never Dies schafft diesbezüglich für angemessene Verhältnisse.
The Five Stages of Grieve als instrumentale Ambient-Odyssee: Lamentations










