Suche nach: hole
Kurz vor seinem 55. Geburtstag verneigen sich auf I'll Be Your Mirror: A Tribute To The Velvet Underground & Nico alte Legenden und aktuelle Lieblinge des Indie- und Alternative Rock vor dem auf ewig bahnbrechenden Bananenalbum.
Black Metal 2 ist ein Sequel nach knapp sieben Jahren, aber auch ein Spagat für Dean Blunt: In rund 23 Minuten Spielzeit stellen zehn fragmentarische Skizzen die vielleicht direktest abholenden Pop-Momente des musikalischen Enigmas da.
Schon ungehört sprechen alleine das I, Voidhanger-Gütesiegel sowie das Artwork für diese Platte. Freilich umso besser, dass Defacement diese Zuversicht mit einem starken Blackened Death Metal-Aufguss locker stemmen.
Dass Jake Bugg dereinst mit Bob Dylan verglichen wurde, scheint nicht nur knapp zehn Jahre und vier bestenfalls egale Alben her zu sein, sondern wirkt im Angesicht von Saturday Night, Sunday Morning gar wie ein höhnendes Missverständnis aus einem obskuren Paralleluniversum.
Happier Than Ever geht ästhetisch genau die Richtung, die man sich nach dem Debüt When We All Fall Asleep, Where Do We Go? wünschte. Schade allerdings, dass Billie Eilish dabei dennoch „nur“ ein sehr gutes, aber vor allem ambivalentes Zweitwerk gelungen ist.
Nach dem erst wenige Monate zurückliegenden Third Eye Blind-Cover Losing a Whole Year hat Brandon Williams auch wieder Zeit für ein Chastity-Original. Dying to Live ist - natürlich - ein catchy Ohrwurm.
Die Regeln des (Record Store Day-)Marktes besagen, dass bei Fontaines D.C. nach zwei Studioalben eine Liveplatte längst überfällig ist. Live at Kilmainham Gaol erfüllt diese Nachfrage durchaus sehr souverän.
New Wave, Synthpop, New Romantic und Ethereal Wave - in erstaunlich sinister: Angel Olsen deutet auf Aisles fünf - aus den Federn von Laura Branigan, Billy Idol, Men Without Hats, OMD und Alphaville stammenden - Songs lang die 80er neu.
Elektronischer Art Pop mit progressiven Techno- und House-Elementen aus Norwegen: Jenny Hval und Håvard Volden versuchen auf Menneskekollektivet das metaphysische mit dem körperlichen auf poetische Weise zu verbinden.
Body Void deklinierend den Sludge und Doom auch auf ihrem dritten - und wohl bisher auch definitivsten - Studioalbum Bury Me Beneath This Rotting Earth als perfide Nabelschau, die sich auch durch vereinzelte Ausbrüche nicht aus ihrer menschenfeindlichen Komfortzone verdrängen lässt.










