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2020 hat Jon Hopkins mit dem Meditationsstück 1/1 Singing Bowl (Ascension) im Ambient und Drone reflektiert, nun widmet er sich auf der EP Piano Versions - dem wenig kryptischen Titel folgend - seiner Vorliebe für Cover-Interpretationen am Tasteninstrument.
Als kompakt und effektiv zulangender Oldschool Tech Death Metal mit avantgardistischen Tendenzen ist Moral Collapse ein Spagat zwischen der unverbrauchten Ambition eines Debütalbums und dem präzisen Expertenkönnen langjähriger Erfahrung kompakt zulangender Effektivität.
KC Stafford hat bereits Thou als Geheimwaffe interessante neue Perspektiven eröffnet. Doch erst mit Yarrow, dem Einstand ihres Alias Karenia Brevis, findet sie die perfekte Bildsprache für ihre manchmal noch etwas unsichere, schüchtern, distanziert und deswegen auch steif agierende Stimme.
Es gibt fünf gute Gründe, warum sich Live From Saint Vitus mit Covers Vol. 6 um die Krone der bisher besten Bandcamp-Veröffentlichung von Two Minutes to Late Night streitet.
Minimalistische Elektronik und kammermusikalische Arrangements für spirituelle Jazz-Welten: Promises, das Zusammentreffen von Floating Points, Pharoah Sanders und dem London Symphony Orchestra ist eine meditative Synergie von transzendentaler Berieselung.
Was für ein Jahr für den zuletzt arg ins Hintertreffen geratenen Postrock: Nach einer tollen Liveplatte von Mono und einem abermaligen Schaulaufen von Mogwai krönen Godspeed You! Black Emperor den Genre-Output 2021 mit G_d's Pee AT STATE'S END! - und nebenbei auch gleich ihr eigenes Schaffen seit der Réunion.
Wie klingen die beiden aktuellen mikrotonalen Abenteuer K.G. (2020) und das diesjährig nachgefolgte L.W. wohl auf der Bühne? Eine Frage, die man in hiesigen Breitengraden wohl vorerst exklusiv durch Live in Melbourne '21 beantworten können wird.
Carju Niebiesnyj alias Царю небесный alias Heavenly King soll beweisen, dass Bartłomiej Krysiuk seit dem großen Batushka-Wirbel von 2019 mit seiner Projektionsfläche der Konkursmasse nicht nur auf Quantität anstelle von Qualität setzt.
Seit geraumer Zeit ist das Verhältnis von Quantität und Qualität bei Dylan Baldi und Cloud Nothings ambivalent aus den Fugen geraten. Produzent Steve Albini verleiht dem Output allerdings wieder die nötige ästhetische Reibungsfläche und Prägnanz.
Fünf Jahre nach Lioness (und einem einhergehenden Madrugada-Revival) bringt Sivert Høyem seine Solokarriere wieder in Schwung: Roses of Neurosis zeigt den kammermusikalisch ausgeleuchteten Sophisti-Pop-Rock des Norwegers in unterschiedlichen Auslagen, stets auf einer zeitlos-zuverlässigen Basis.










