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Quo vadis, Real Estate? Auf The Main Thing sucht das mittlerweile mit dem Alter, der Vergänglichkeit und der Sesshaftigkeit konfrontierte Quintett doch noch nach neuen Perspektiven für ihren patentiert tiefenentspannten Sommer-Indiepop.
„Last fall – while working on some new music – we got this simple idea for a video, which kind of started as a sort of in-joke. But this video is no joke!“ Nein, wirklich nicht: Ulver haben mit Russian Doll einen neuen Synthwave-Ohrwurm.
Markov Soroka benennt Slow (ebenso stimmig betitelt) in Drown um und macht mit Subaqueous im Grunde genommen hinter den Grenzen jener Untiefen weiter, in denen Unsleep vor sechs Jahren verschwunden ist.
Nathan Gray und die neue Leichtigkeit des Seins: Eine gehörige Portion Lebensmut und Optimismus mag dem 48 Jährigen Boysetsfire-Vorstand sichtlich gut tun, schmeichelt den Songs auf Working Title allerdings kaum.
Nach zwei wirklich guten Synthpop-Alben ist La Roux alias Elly Jackson auf Supervision - ihrem ersten so gänzlich ohne Ben Langmaid entstandenen Werk und dem erst dritten in rund 11 Jahren - knapp vor dem Offenbahrungseid angekommen. Dass ordentlich Umgebungs-Sperrfeuer von dem aufgefahrenen Sonntagmaterial ablenken soll ist insofern nachvollziehbar.
Dass sich Metal aus China in den allgemeinen Aufmerksamkeitsfokus der (Melodic Black/Death-) Szene drängen kann, passiert nicht häufig. Dass 殞煞 alias Vengeful Spectre dies auch noch mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum schaffen, macht die Sache noch spektakulär.
Jaja, die Zeiten sind ja so verdammt schnelllebig geworden. Die Gorillaz versuchen darauf mit dem spontan entstehenden Song Machine-Zyklus, einer offenen Gästeliste und neuen Veröffentlichungs-Strategien in Episodenform zu reagieren.
Das kurzsichtige 20/20 Vision wirft unwillentlich die Frage auf, ob Präsident Trump im Amt wirklich im Umkehrschluss gute Zeiten für den Punk bedeuten muß. Anti-Flag verstehen den Umstand jedenfalls als Steilvorlage für leere Phrasen und gewohnt gefällige Ohrwürmer.
Dragged Into Sunlight befinden sich derzeit im Krieg mit ihrem (ehemaligen) Label Prosthetic Records. Was man hinter dem Ausnahmezustand dieser Schlammschlacht beinahe übersehen kann: Terminal Aggressor II ist als Scheidungskind zwischen den Fronten ziemlich großartig geraten.
In gewisser Weise schließt Produzent Jon Brion mit dem posthum fertiggestellten, so subtil auftretenden Circles tatsächlich eher einen kreativen Kreis für Mac Miller, als ihm nur einen würdigen Tribut zu zollen: Auf dem offiziell sechsten und letzten Studioalbum findet sich der 2018 verstorbene Rapper schließlich gefühltermaßen selbst.










