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Shut it Down: Benefit for the Movement for Black Lives schickt sich nicht nur quantitativ an, mit seinen 46 Songs und knapp drei Stunden Spielzeit dem ähnlich motivierten Overgrow to Overthrow den Rang an substantiellste Compilation des Jahres abzunehmen.
Gulch aus Santa Cruz haben seit ihrem ersten Auftauchen 2017 einen geradezu kometenhaften Aufstieg in der Hard-, Metal- und Deathcore-Szene hingelegt, der nun im Debütalbum Impenetrable Cerebral Fortress einen ersten Zenit zu finden scheint.
Post-Teenage-Herzschmerz aus dem behüteten Elfenbeinturm, aber verdammt: Was gelingen der 23 Jährigen Samia Finnerty (und Unterstützern wie brotherkenzie) auf ihrem Debütalbum The Baby für großartige Bedroom-Popsongs!
Die Singles Russian Doll, Little Boy und Nostalgia haben es bereits angekündigt: Anstelle der erwartbaren Unberechenbarkeit setzen Ulver mit Flowers of Evil auf Konsistenz und eine versierte Vertiefung ihrer 80er-Gelüste.
Protomartyr haben mit Ultimate Success Today ein Konzeptalbum über die Abgründe des maroden US-Gesundheitssystems geschrieben, das gegebenenfalls auch gleich als eigene Abschiedsplatte herhalten kann. Spaßig ist das nicht, aber eventuell mal wieder besser denn je.
Drei Jahre nach dem als fulminante Talentprobe herhaltenden Grotesque Miscreation steigen Faceless Burial mit ihrem Zweitwerk Speciation endgültig in die erste Liga des technischen Death Metal auf.
Das Quartett aus Boston war immer eine Live-Macht: Hydrahead Records veröffentlicht den einst nur auf Tape erschienenen Konzertmitschnitt Live at Club Soda von Cave In nun erstmals auch in digitaler Form via Bandcamp.
Nicht der eigenständigste Name, um sich von all den anderen Bands da draußen zu distanzieren, die sich evenfalls Skeleton nennen. Für diese Positionierung sorgt dann aber ja auch die Musik ihres Debütalbums.
Die New Yorker Imperial Triumphant sind mit ihrem Viertwerk Alphaville offenbar als zutiefst polarisierenden Konsens in einer unwahrscheinlich breiten Wahrnehmung angekommen - und setzen viel daran, das Gefühl zu evozieren, es mit einem eklektischen Klassiker zu tun zu haben.
Der Zustand der Welt ist aktuell wohl nicht der beste, doch ausgerechnet jetzt blickt Billie Eilish mit dem beschwingten My Future so optimistisch und gelöst nach vorne, wie vielleicht nie zuvor.










