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Vein - die sich hiermit offenbar ohne Brimborium in Vein.fm umbenannt haben - starten mit Old Data In A New Machine Vol. 1 eine Compilation-Serie, die sich bei ihrem Einstand aus einer Handvoll Neuaufnahmen, Remixes und alten Demos speist. Ein erstaunlich schlüssiges Sammelsurium!
Terrance Martin versammelt Denzel Curry und Daylyt sowie Kamasi Washington, Britney Thomas und G Perico, um mit Pig Feet einen der wahrscheinlich wichtigsten Hip Hop-Tracks des Jahres vorzulegen.
Je nach Sichtweise auf die verschobene Release-Geschichte von Sepulcher und Beneath rudern Infant Island auf ihrem zweiten Studioalbum einen Schritt zurück oder schließen Lücken in der vorweggenommenen Entwicklung.
Mehr Soundtrack waren Mogwai noch nie: Für den (zuerst nach eigenem finanziellen Ermessen vertriebenen) Score der italienischen Serie ZeroZeroZero gehen die Schotten weit wie nie vom Postrock weg, hinein in den Ambient.
Ausgerechnet The Twilight Sad bewerben sich mit dem Livealbum zu ihrem fünften Studioalbum aus dem vergangenen Jahr für den Titel der zweckoptimistischten Konzertsituationsprognose: It Won/t Be Like This All the Time Live. Hoffentlich.
Mit ihren ersten beiden Studioalben haben Viva Belgrado sich als himmelstürmende Kraft im modernen Screamo etabliert. Bellavista zeigt nun aber, dass das alleine den Spaniern (vorerst: leider) nicht genug zu sein scheint.
Auf To Feel Alive, ihrer ersten EP seit einer halben Dekade, gibt Kali Uchis 2 Jahre nach dem - für die heute Lage der Welt irgendwo ideal betitelten - Erfolgsdebüt Isolation eine vage Demo-Vorstellung davon, wohin ihr zweites Studioalbum wollen könnte.
Die Geschichte der Strokes war ja immer schon eine der Dualität des Gestern und Morgen - seit sich die New Yorker vor knapp zwei Jahrzehnten derart prägend bei Vergangenem bedienten, um plötzlich als Zukunft des Rock gepriesen zu werden. Von dieser Prognose mag 2020 vielleicht wenig übrig sein, doch war der zeitliche Kontrast, in dem die Band operiert, lange nicht mehr derart eklatant spürbar wie auf The New Abnormal.
Nach ihrem selbstbetitelten, doch ziemlich generischen Hit-or-Miss-Einstand vor drei Jahren verpasst Dua Lipa der Disco mit Future Nostalgia eine herrlich schwungvolle Frischzellenkur.
Es hat wohl niemand ernsthaft angenommen, dass Ty Segall die Corona-Zeit in Isolation mit Nichtstun verbringen würde: Der Dauerveröffentlicher hat mit Segall Smeagol die Gunst der Stunde genützt und sich eine Handvoll Songs von Harry Nilsson zur Brust genommen.










