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John Carpenter – Lost Themes

John Carpenter – Lost Themes

von am 13. Februar 2015 in Album

Für den von Drive losgetretenen Hype mag John Carpenter mit seinem ersten Soloalbum ein wenig zu spät dran sein - der Konkurrenz marschiert er mit zeitloser Klasse dennoch ein Stück weit voraus: Der Horror-Meister zelebriert 49 Minuten 80er-Jahre-Synthiescore mit feinem Oldschool-Feeling.

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Natalie Prass – Natalie Prass

Natalie Prass – Natalie Prass

von am 31. Januar 2015 in Album

Natalie Prass ist unglücklich und lässt einem dabei mit ganz wundervollen Songs zwischen Pop, Soul und Americana das Herz aufgehen. Großes Beziehungskino im Breitwandformat, wohldosiert inszeniert und elegant umgesetzt. Kaum zu glauben, dass es sich hierbei um ein Debütalbum handelt.

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Jessica Pratt – On Your Own Love Again

Jessica Pratt – On Your Own Love Again

von am 28. Januar 2015 in Album

Wem die elfenhaften Songs von Joanna Newsom immer schon ein wenig zu affektiert waren, dem könnte Jessica Pratt zumindest aufgrund der sehr ähnlichen Stimmfarbe unaufdringlich entgegen kommen. Aber nicht nur all jenen schenkt sie 'On Your Own Love Again' - ein absolut klassisches, zeitloses Folkalbum, wie es heutzutage kaum noch  jemand schreibt.

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Viet Cong – Viet Cong

Viet Cong – Viet Cong

von am 12. Januar 2015 in Album

Matt Flegel und Mike Wallace haben nach dem skurrilen - zumindest vermeintlichen - Stagefight-Ende von Women ihre Vorliebe für schwer zu googelnde Bandnamen behalten, ihren sich stets auf den Sommer vorbereitenden Popappeal aber hin zum Wave Interpol'scher Prägung in die Dunkelheit kühler Wintermonate verlegt. Das war bereits auf der ursprünglich 2013 vorausgeschickten 'Cassette'-EP eigenwillig genug, um nach einer eigenen Schublade zu verlangen: "labyrinthine post-punk".

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The Decemberists – What A Terrible World, What A Beautiful World

The Decemberists – What A Terrible World, What A Beautiful World

von am 11. Januar 2015 in Album

Seit dem 2011 veröffentlichten 'The King Is Dead', das es bis zur Spitze der US-Billboard-Charts schaffte, sind ein paar Jährchen vergangen. Untätig war die Truppe rund um den schrulligen Colin Meloy aus Portland, Oregon in der Zwischenzeit keineswegs. Neben zahlreichen anderweitigen Projekten und Auftritten haben sie mit 'What A Terrible World, What A Beautiful World' ein introvertiertes wie stellenweise auch politisches Album im, für die Band typischen, folkigen Indierock-Stil veröffentlicht.

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Das Jahr in Platten mit: Oozing Wound

Das Jahr in Platten mit: Oozing Wound

von am 17. Dezember 2014 in Adventskalender 2014

Wer gedacht hätte, dass sich Oozing Wound erst einmal von dem letztjährigen rasenden Kraftakt 'Retrash' erholen würden müssen hat seine Rechnung ohne die überbordende Energie des Chicagoer Trios gemacht: 2014 schoss das Thrill Jockey Juwel  nur eine grandiose Split-Veröffentlichung mit Black Pus sowie einer gemeinen Adult Swim-Single aus der Hüfte, sondern servierte mit einem nochmaligen Plus an Heavyness und hinter prachtvollen Artwork 'Earth Suck'. Wünsche bleiben da beinahe keine offen: Oozing Wound auch mal europäischen Bühnen zerlegen sehen zu dürfen wäre allerdings eine sehr feine sache.

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Favourite Records of the Year. Selected by: Oozing Wound

Favourite Records of the Year. Selected by: Oozing Wound

von am 17. Dezember 2014 in Adventskalender 2014

Whoever thought Oozing Wound needed to regenerate after last years raging effort 'Retrash' could not have reckoned with the overflowing energy of the Chicago three-piece: not only did the jewel in the crown that is Thrill Jockey shine with an incredible split with Black Pus and a mean Adult Swim single, 2014 also saw an added ounce of heaviness behind the glorious Artwork of their second album 'Earth Suck'. Oozing Wound don’t leave much to be desired, except for maybe the one thing of being able to see them taking apart European stages.

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Das Jahr in Platten mit: Amen Dunes

Das Jahr in Platten mit: Amen Dunes

von am 7. Dezember 2014 in Adventskalender 2014

"Im Vergleich zum bisherigen Werk von Amen Dunes findet man hier durchaus strukturierte Stücke, ihre Magie des Flüchtigen haben sie trotzdem nicht verloren." sagt Messer Sänger Hendrik Otremba und trifft den Nagel damit durchaus auf den Punkt. Tatsächlich ist Damon McMahon mithilfe von seinen Bandkollegen Jordi Wheeler, Parker Kindred und zahlreichen Gastmusikern wie Efrim Menuck, Colin Stetson und Elias Bender Rønnenfelt mit 'Love' nicht nur sein bisher bestes Album gelungen, sondern ein unwirklich-schönes, psychedelisch verschwommenes Meisterstück von zeitloser Klasse.

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Restorations – LP 3

Restorations – LP 3

von am 17. November 2014 in Album

Restorations provozieren mitunter arg abenteuerliche Band-Vergleiche, wenn es um den Versuch geht, ihr drittes Album in Schubladen packen zu können. So absurd die Konstellationen dabei auch bisweilen erscheinen mögen: im Kern treffen sie auf dieses wunderbar rücksichtslos-mutige Punkrockalbum doch auch immer irgendwie zu.

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Dirty Beaches – Stateless

Dirty Beaches – Stateless

von am 9. November 2014 in Album

Alex Zhang Hungtai reist als moderner Nomade durch die Welt. Ungebunden und ohne festen Wohnsitz lässt er sich durch fremde Städte treiben und saugt Impressionen auf, um sie in seinen eigenen musikalischen Kosmos zu transkribieren. 'Stateless' ist der potentielle Soundtrack zu diesen zyklischen Wanderungen durch das faszinierende Unbekannte.

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