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Jesu and Sun Kil Moon – Jesu/Sun Kil Moon

Jesu and Sun Kil Moon – Jesu/Sun Kil Moon

von am 6. Februar 2016 in Album

Zumindest nahezu die komplette Eröffnungsphase - also drei uninspiriert auf Autopilot an der Langeweile vorbeischrammende Songs in 22 Minuten - benötigen die beiden eigenbrötlerischen Kumpels Mark Kozelek und Justin Broadrick, um sich aus einer gewissen Redundanz zu lösen und einander anzunähern. Was vor allem insofern ermüdend ist, weil die gemeinsame Kooperation danach zumindest einiges hält, was man sich vorab vom Gipfeltreffen von Sun Kil Moon und Jesu versprechen konnte.

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Kurt Cobain – Montage of Heck: The Home Recordings

Kurt Cobain – Montage of Heck: The Home Recordings

von am 16. November 2015 in Sonstiges, Soundtrack

Knappe 21 Jahre nach dem Tod der Grunge-Ikone (und 13 nach den veröffentlichten Tagebuchskizzen) erreicht die voyeuristische Leichenfledderei rund um den Nachlass von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain mit dem aus jeder Perspektive unsäglichen 'Montage of Heck: The Home Recordings' einen neuen Tiefpunkt.

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Anderson .Paak – Venice

Anderson .Paak – Venice

von am 11. September 2015 in Album

Der 29 Jährige Kalifornier Brandon Anderson Paak war der wahrscheinlich größte Gewinner auf Dr. Dre's Comebackalbum 'Compton'. Dass sein Debütalbum unter eigenem Namen aus dem Oktober 2014 nun auch endlich seinen Weg nach Europa gefunden hat, ist insofern eine ebenso logische wie feine Konsequenz.

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Yo La Tengo – Stuff Like That There

Yo La Tengo – Stuff Like That There

von am 4. September 2015 in Album, Compilation

25 Jahre nach 'Fakebook' holt die Indie-Institution aus Hoboken Zweitgitarrist Dave Schramm zurück an Bord und wiederholt das Konzept der 1995er-Platte: Yo La Tengo covern sich selbst und andere und mischen dazu zwei neue Nummern in den minimalistisch gehaltenen Kanon.

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Tame Impala – Currents

Tame Impala – Currents

von am 3. August 2015 in Album

Ob nun phasenverschobene Momentaufnahme oder der  aus dem Kokon schlüpfende Paradigmenwechsel für Kevin Parker: Der 29 Jährige Australier ändert für das dritte Album seiner Band die Perspektive auf die maßgeschneiderte Hipster-Psychedelik von Tame Impala.

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Sun Kil Moon – Universal Themes

Sun Kil Moon – Universal Themes

von am 23. Juni 2015 in Album

'Universal Themes' also? Eher kaum subtile Ironie. Weiß Mark Kozelek doch auch selbst nur zu genau, dass er aktuell am Scheitelpunkt einer Schaffensphase angelangt ist, die abseits einer schon borniert anmutenden, einzig um die Egomanie der Figur Kozelek zentrierten Perspektive keine anderen lyrischen Reflektionen als die eigene Befindlichkeit mehr zulässt: Das bisher radikalste Fuck You-Statement des ewigen Grantlers.

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East India Youth – Culture of Volume

East India Youth – Culture of Volume

von am 9. April 2015 in Album

Als William Doyle im vergangenen Jahr sein East India Youth-Debütalbum vorlegte, konnte man die Unentschlossenheit in seinem mäanderndem, aber einnehmendem Songwriting noch dem Fakt zuschreiben, dass der Engländer erst kurz davor in die elektronischen Landschaften übersiedelt war.

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Courtney Barnett – Sometimes I Sit and Think, and Sometimes I Just Sit

Courtney Barnett – Sometimes I Sit and Think, and Sometimes I Just Sit

von am 25. März 2015 in Album

Courtney Barnett hat auf ihrem wunderbar slackerhafter umherstreunenden Debüt nicht nur den Albumtitel des Jahres auf Lager, sondern auch einige der schlagfertigsten Textzeilen der letzten Zeit. Dass das Songwriting an sich da nicht immer mithalten kann, ist deswegen auch beinahe halb so wild.

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Migre le Tigre – Where did Mom and Dad Go so Wrong?

Migre le Tigre – Where did Mom and Dad Go so Wrong?

von am 15. März 2015 in EP

Die Frage, was Mama und Papa falsch gemacht haben, lässt sich zwar nach dem ersten Hören von Migre le Tigres neuer EP leider immer noch nicht beantworten, aber eines ist gewiss: die selbsternannte Akustik-Punk-Disco-Maschine gehört zu den absoluten Ausnahmetalenten der boomenden Punk-Singer-Songwriter-Szene.

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Steven Wilson – Hand. Cannot. Erase.

Steven Wilson – Hand. Cannot. Erase.

von am 11. März 2015 in Album

Man muss sich nicht emotional in die dem vierten Soloalbum von Steve Wilson zugrunde liegende, sozialkritische Hintergrundgeschichte verlieren können, und in dem eklektischen Stilfeuerwerk drumherum festzustellen: schönere, unterhaltsamere Songs hat der Engländer seit Ewigkeiten nicht geschrieben!

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