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Bevor Kanonenfieber mit Yankee Division nach dem starken 2021er-Einstand Menschenmühle wohl noch einmal einen kräftigen Aufmerksamkeitschub erfahren werden, lenkt Noise die Aufmerksamkeit auf den Krieg in der Ukraine: Stop the War!
Travis Barker und John Feldmann treiben das Emo-Pop-Punk-Revival (auch durch den Erfolg von Olivia Rodriguez bestätigt) weiter voran, indem sie Avril Lavigne mit Love Sux ein Comeback in Wurzelnähe abringen.
Die Shoegaze-Festspiele gehen nach (dem erstaunlich langlebigen Infinite Granite), (der hier übersehenen Blankenberge-Schönheit) Everything, (dem seit dem Verfassen dieser Zeilen gewachsenen) The Shape of Everything sowie (dem individualistischen) Dissolution Wave in Form des Grivo-Zweitwerks Omit nahtlos weiter.
Fünf Jahre - in denen sie mit Trespassers William auch einen der schönste Songs jüngerer Vergangenheit aufgenommen hat - nach Off White bringt Anna-Lynne Williams ihr Alter Ego Lotte Kestner für den Abschluss einer Reihe an Lost Songs zurück.
Mit The Wrath of the Clouds bekommt Marissa Nadlers jüngstes Studioalbum The Path of the Clouds einen EP-Appendix, bestehend aus drei eigenen Outtakes sowie zwei Coversongs.
Geschlagene fünf Jahre haben Cloakroom gebraucht, um ihr mit Abstand kürzestes Studioalbum aufzunehmen. Dissolution Wave macht dies zu keinem schlechten Deal - sondern zu einem regelrecht effektiven.
Zwischen altbekanntem Baukasten, wiedergewonnener Souveränität und erfrischend knackig-poppiger Barrierefreiheit: Korn nehmen mit Requiem, der noch destillierteren Fortsetzung von The Nothing, wohl Ihr überzeugendstes Album seit Untouchables auf.
Mit So Certain legt Dauerveröffentlicher Ryley Walker kein Jahr nach dem fabelhaften Course in Fable vier neue Progressive Folk-Songs vor, die den Weg seines jüngsten Studioalbums schwindelfrei weitergehen und verinnerlichen.
Weniger enttäuschend als vielmehr überraschend, diese Gedankengänge rund um das Fermi Paradox: Auf Wit‘s End überzeugt Doom-Meister A.L.N. alias מזמור alias Mizmor gerade abseits seiner Kernkompetenzen.
2018 hat die (mittlerweile auch als Satanistin gefürchtete) Anna von Hausswolff mit ihrer Band vor Nick Cave & The Bad Seeds am wohl bekanntesten Jazz-Treffen der Welt gespielt - und begeistert. Dies lässt sich nun (weitestgehend) auf Live at Montreux Jazz Festival nachhören.










