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Amanda Palmer hat für ihr drittes Soloalbum There Will Be No Intermission 20 vereinnahmende Songs und - eben doch auch - Intermissions entlang emotional aufwühlender Themen über eine Spielzeit von knapp 80 Minuten zusammengetragen.
Michael Gira installiert die nächste Inkarnation seiner Swans. Dafür behält er die Tradition bei, seine regulären Studioalben mit spartanischen Demo-Ausblicken zu finanzieren: Das ist What Is This?
Wie die Zusammenarbeit von Portishead-Stimme Beth Gibbons und Dirigent Krzysztof Penderecki vor einem 64 köpfigen Orchester für die 3. Sinfonie op. 36 (Symfonia pieśni żałosnych) – Symphony of Sorrowful Songs - ausgerechnet bei Domino Records landen konnte, ist eine der Fragen, die für diese 49 minütigen Klassik-Einspielung offen bleibt.
Das Gusto-Label Exile on Mainstream schenkt sich zum zwanzigjährigen Geburtstag eine Zusammenarbeit mit Dälek - und beschert allen Anhängern der experimentellen Hip Hop-Vordenker eine sehr gute Fundgrube an verloren geglaubten Schätzen.
Ausverkauftes Haus zum Abschluss von Andy‘s Beach Club Summer Tour 2019: Anderson. Paak zelebriert das pure Spektakel und macht den Wiener Gasometer zum unbändigen Partyzelt.
Kettcar nehmen den Schwung mit, über das ihr fünftes Studiowerkes Ich vs. Wir vor knapp eineinhalb Jahren die Discografie der Hamburger mit einem Schlag revitalisierte: Die fünf Songs der EP Der Süsse Duft Der Widersprüchlichkeit (Wir Vs. Ich) denken die Motive des großen Albumbruders weiter - mal besser, mal schwächer.
Seit seinem Oscar-Gewinn 2010 (für The Weary Kind) scheint Ryan Bingham ein wenig das Gespür für Maß und Ziel verloren zu haben. Sein sechstes Studioalbum American Love Song ist die bisher vielleicht deutlichste Manifestation dieser mäandernden Verirrung.
Drei Jahre nach Hope Attrition halten Woe mit der EP A Violent Dread nicht nur das Niveau ihres bisherigen Karrierehighlights, sondern kurbeln die Erwartungshaltungen für ihr fünftes Studioalbum sogar noch nach oben.
Mit ihrem angestammten Schlagzeuger finden Oozing Wound auf High Anxiety wieder zurück in präzise Schneise aus thrashigen Riffs, Riffs und Riffs - addieren aber zudem eine verführerische Vorliebe für den Noiserock und komplexere Strukturen.
Spätestens vor drei Jahren hat sich Solange mit dem fabelhaften A Seat at the Table endgültig als die komplexere Künstlerin der Knowles-Schwestern positioniert. Nun scheint der ebenfalls aus dem Nichts kommenden Nachfolger When I Get Home als Gegenreaktion darauf jedoch an den aufgetanen Möglichkeiten bewusst zu verwässern.





![Anderson .Paak, Tayla Parx [27.03.2019: Gasometer, Wien] Anderson .Paak, Tayla Parx [27.03.2019: Gasometer, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/03/Anderson-Paak-Live-6-e1553962513717.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)




