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Man kann sich auch ohne großes Hintergrundwissen ein paar elementare Dinge über das ominöse Quartett Giallo anhand ihres Debütalbums Tenebrarum zusammenreimen. Etwa, dass die Filmfans schon wütend waren, bevor Minneapolis zum politischen Brennpunkt der USA wurden.
Nach dem eh sehr okayen, im kontemporären Easy Listening Country verorteten Debütalbum Hello Stranger 2024 verneigt sich Taylor Grace als The Wild One für ihr Zweitwerk vollständig vor Thin Lizzy.
Die New Orleans LoFi-Rock’n’Roller Twisted Teens fallen auf ihrem Zweitwerk Blame the Clown herrlich ungeniert mit der Tür ins Haus - mit ihrer Attitüde und den Songs, aber auch hinsichtlich all der dabei einhergehenden offenkundigen Referenzen.
Nach der Verleugnungsphase White Roses, My God und der Trauer-Akzeptanz mit Trampled Bay Turtles in Form eines gerne übersehenen Meisterwerks, markiert die Mini-EP Alan Sparhawk Solo Band nach dem Loslassen von Low gewissermaßen das Weitermachen in einem (von politischer Dunkelheit überschatteten) Leben nach Mimi Parker.
Auf den Nachfolger zu Hyperspace lässt Beck seit über fünf Jahren warten. Rechtzeitig zum Valentinstag 2026 hat er jedoch die wunderbare Raritätensammlung Everybody's Gotta Learn Sometime kompiliert.
Ähnlich frustrierend wie zuletzt: Da holen die Silversun Pickups für Tenterhooks eine ordentliche Substanz aus ihrem üverraschungsfreien Bauk
Auch auf Raumstationen im interstellaren Raum muß mit mathematischer Präzission gemosht werden. Greg Kubacki klassifiziert Kilonova, das Debüt seines Solo-Projekts Sun Guts, also als „Lasercore“ oder „ignorant instrumental mathcore for aliens“. Passt!
Mutmaßlich wird Stove als zehntes Studioalbum in absehbarer Zukunft die bisher längste Platten-Pause in der Diskografie von Lana Del Rey beenden. Bis dahin bleibt jedoch noch Zeit für einen Rückblick auf das bisherige Schaffen der Amerikanerin - wobei der Versuch, eine qualitativ so konstante Diskografie in eine subjektive Reihenfolge zu bringen, praktisch nur eine nicht in Stein gemeißelte Momentaufnahme sein kann.
Am 13.02.2026 erscheint mit The Decomposition EP der Herold des ersten The Forest of Knives-Albums Decomposition Continuum I: Fragmentation Bloat. Und diese elf Minuten können einen zwangsläufig auf dem falschen Fuß erwischen, hebeln sie die Erwartungshaltung mit ebenso komplex verschachtelten wie zugänglich entrückten Avantgarde Tech Death doch erstmal gehörig aus.
Kovtun aus São Paulo haben seit 2013 im Jahrestakt (teilweise sogar mehrere) (sehr) gute Platten veröffentlicht - Black Goat ist in dieser Konsistenz an einer neuen Front dennoch ein Karriere-Highlight in der ausufernden Diskografie.










