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An der Grundausrichtung hat sich bei der Allstarkombo Djevel nichts geändert: auch 'Saa Raa Og Kald' ist so generisch wie leidenschaftlich gespielter 90er-Jahre Black Metal norwegischer Prägung. Von Genrefans für Genrefans.
Vier Jahre nach ihrem selbstbetitelten Garagerock-Meets-Soul-Klassiker haben sich die Australier Royal Headache zwar auseinandergelebt, jedoch auf ein wohl abschließendes zweites Album verständigt. 'High' kann deswegen auf den ersten Blick fälschlicherweise schon wie eine Kompromisslösung wirken.
Auch wenn es 'In London' natürlich nicht bedingungslos gelingt, die pure Magie eines Antlers-Konzerts auf Tonträger zu bannen und die regulären Studioplatten für den Heimgebrauch die bessere Wahl bleiben: Einen stimmungsvolleren Mitschnitt als diese limitierte Vinyl-Only-Veröffentlichung der Ausnahmeband von Peter Silberman hätte man sich kaum wünschen können.
Der Evolutionsprozess der Maccabees von den vorbildlichen Zuspätkommern aus der zweiten Reihe zur zuverlässigen Britrockgröße ist abgeschlossen. 'Marks to Prove it' tut seinem Titel folgend insofern gut daran, den Quantensprung von 'Given to the Wild' noch einmal deutlich zu unterstreichen.
7 Jahre und eine erfolgreiche Entziehungskur nach '¿Cómo Te Llama?' schickt sich Albert Hammond, Jr. auf seinem dritten Soloalbum an, all jene Fans der Strokes wieder an Bord zu holen, die den New Yorkern nach 'First Impressions of Earth' nicht weiter folgen wollten.
Das Acoustic Lakeside gilt als ein Festival voller Idylle, ein Image, dem es auch in seiner 10. Ausgabe 2015 mehr als gerecht wurde. In den 3 Tagen am Sonnegger See wurde dem Publikum musikalisch wie auch meteorologisch alles geboten.
Auch wenn dies alleine 'Moonlover' nicht automatisch zu einem schwachen Album macht: Wenige Monate bevor Deafheaven ihr heiß erwartetes Drittwerk vorlegen, liefern Ghost Bath all jenen Gegnern der gehypten Blackgaze-Welle wohl das ultimative Kanonenfutter.
Dass Black Metal längst nicht mehr an Konventionen gebunden sein muss ist auch in Down Under bekannt: dort verschmelzen Hope Drone auf ihrem Relapse-Einstand 'Cloak of Ash' derzeit als Kontinentalmeister (nichts für ungut, Woods of Desolation!)die verschiedensten Schattierungen des Genres rund um Post-Metal, Crust und Postrock.
Dass Ja, Panik-Frontmann Andreas Spechtl sein Debütalbum als Solokünstler unter dem selben Banner veröffentlicht wie die legendäre, seit 2009 wiedervereinigte Stoner/Doom Metal-Legende von Al Cisnero und Matt Pike, ist im Grunde die einzige Aufregung, die die 36 Minuten von 'Sleep' hervorrufen.
Und plötzlich stand es mit seinem referentiellen Artwork und Titel praktisch aus dem Nichts kommend im Netz, das neunte Studioalbum von Jeff Tweedys Band - zum darüberstreuen sogar als Gratisdownload. Dass Wilco die Möglichkeiten des Web 2.0 ausgerechnet mit einem anachronistischen Rockalbum nutzen, ist durchaus stimmig: Eine weniger unmittelbare Veröffentlichung hätte dem ruppigen, ungeschliffenen Charakter von 'Star Wars' kaum entsprochen.










