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Ohne die vorherigen 15 Jahre Bandgeschichte von Panzerfaust unter Wert verkaufen zu wollen, war The Suns of Perdition - Chapter I: War, Horrid War vor knapp 13 Monaten als Auftakt einer Tetralogie dann doch einmal der Eintritt in eine andere Liga. Chapter II: Render Unto Eden setzt diesbezüglich noch einen drauf.
„DISMANTLE and Navidad Records presents “OHHH, My Noggin!” - a powerviolence/grind compilation. So many songs, so little time!“. Das muß als Erklärung zu diesem Allstar-Projekt erst einmal genügen.
Der spirituelle Space-Saxofonist Kamasi Washington konzentriert sich für den Soundtrack der Michelle Obama-Dokumentation Becoming, und damit seinem ersten Score-Auftrag, auf seine Fertigkeiten als Arrangeur.
Instrumentaler Ambient bis traditionsbewusster Dark Folk: Amenra bieten via Bandcamp (mal mehr, mal weniger weit zurückschweifendes Material) aus den Archiven als musikalische Untermalung für das aktuelle Pandemie-Frühjahr 2020. Darunter auch der Soundtrack A Flood of Light, praktisch eine Compilation mit den Belgiern in der Hauptrolle.
Da geht einem doch glatt das nostalgische Herz ein ganzes Stück weit wohlwollend auf: The Rifles zelebrieren auf Live at the Roadhouse im Jubiläumsjahr ihre tolle Frühphase rund um das gute Great Escape.
Laurel Halos Musik ist trotz aller körperlichen Präsenz seit jeher auch ein Katalysator für das Kopfkino - und damit als Untermalung für tatsächliche filmische Exkursionen längst überfällig. Possessed würde dies bestätigen...
Die Personalien sind insofern geklärt, als dass die Türen von Me and That Man mittlerweile dem Plural offenstehen - auch wenn der Titel New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 1 dies nur zum Teil korrekt ausdrückt.
Ursprünglich nur als Bonus-7“-Single seinem jüngsten Studioalbum Oh My God beigelegt, erscheint das Kevin Morby-Doppel aus Gift Horse und I Was On Time nun auch auf separaten (digitalen) Plattformen.
bi/MENTAL mag im vergangenen Jahr eine ziemliche Hit-or-Miss-Expedition gewesen sein, hat aber auch gezeigt, dass der Einschlag zu einer größeren Mainstream-Tragfläche keine schlechte Idee für die Entwicklung von Le Butcherettes ist. Don't Bleed konkretisiert die These sogar.
Loma Prieta wollen sich und ihren Hardcore-befeuerten Screamo knapp fünf Jahre nach ihrem letzten Studioalbum Self Portrait neu ausrichten. Das gelingt mit dem Single-Doppel aus Continuum und Fate souverän, aber kaum originell oder gar begeisternd.










