Suche nach: rome
Auf Songs of Townes Van Zandt Vol. III verbeugen sich (nach Beiträgen von u.a. Steve von Till, Scott Kelly, Mike Scheidt, John Baizley oder Wino auf den vorherigen beiden Kapiteln der Tribute-Reihe) diesmal Marissa Nadler, Cave In und Amenra vor der amerikanischen Liedermacher-Legende.
Dass Trivium-Boss Matt Heafy nun im Verbund mit Emperor-Vordenker Ihsahn ein Black Metal Projekt namens Ibaraki haben soll, klingt natürlich spektakulär, schießt aufmerksamkeitsgenerierend aber an der Wahrheit vorbei. Richtiger ist nämlich: Rashomon ist ein Hochglanz-Genre-Brimborium mit vielen Perspektiven - und insgeheim auch eine dezitierte Liebeserklärung an frühe Opeth.
Daniel Gorseling alias Roaming in Limbo bleibt die bis dato feinste Neuentdeckung 2022, indem er seinem überragenden Debütalbum Permutations mit der Shadowplaying EP einen beinahe ebenbürtigen Appendix spendiert.
Mit dem Hype um Errorzone im Rücken, neu geknüpften Business-Banden zu Nuclear Blast und einem Blick auf die namhafte Gästeliste, schien es absolut logisch zu sein, dass Vein.fm mit ihrem Zweitwerk einen markanten Schritt Richtung Breitenwirksamkeit machen würden - und dann knallen einem die Bostoner derart unverhohlen einen kaum zu bändigen Metalcore-Hassbatzen wie This World Is Going to Ruin You vor den Latz.
Die VHS von 1997 hat damit wohl (wieder einmal und endgültig) ausgedient: Die UK-Doom-Legende My Dying Bride veröffentlicht mit For Darkest Eyes den Mitschnitt ihrer in Fankreisen schon auch ikonisch betrachteten Liveshow aus Krakau neu.
Wenn Caio Lemos davon spricht, dass sich Inpariquipê wie ein Farewell für Kaatayra anfühlt, ist das schon nachvollziehbar: Das fünfte Album dieses Projektes in knapp drei Jahren führt schließlich alle Stärken seiner Vorgänger zusammen.
Im Konzerte-Vakuum von 2020 haben auch Puscifer auf die Notnagel-Option von Streaming Sessions zurückgegriffen. Mit Live at Arcosanti sowie Billy D and The Hall of Feathered Serpents Featuring Money $hot erscheinen diese beiden Beiträge nun auch als Tonträger.
Oha! Knapp zwölf Monate, nachdem sie mit Ultra Mono praktisch zu ihrer eigenen Selbstparodie verkommen waren, haben die Briten Idles mit Crawler doch tatsächlich ihr bisher bestes Studioalbum aufgenommen.
Dass Esao Andrews für das Artwork von A Dream About Love verantwortlich zeichnet, ist nicht offensichtlich. Das passt, weil auch Circa Survive sich auf ihrer ersten EP seit The Appendage vor elf Jahren einem überraschenden stilistischen Paradigmenwechsel verschreiben.
Die Geschichte von Kowloon Walled City war gefühlt immer schon eine der voranschreitenden Reduktion und Askese-Findung. Piecework ist insofern sechs Jahre nach dem schwächelnden Grievances ein neuer Zenit.










