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Die vielleicht bestmögliche Kopie der ursprünglichen Tugenden von Alcest zu liefern, ist weitestgehend als Kompliment zu verstehen: Kathrine Elizabeth Shepard zaubert mit Nova das vierte Sylvaine-Album an den Himmel jenseits des Blackgaze.
Eklektisch und grundsolide, doch der herausragende Funke fehlt zumeint: Blushing spielen ihren showgazenden Dreampop auf Possessions mit viel Elan und kaum Originalität aus den 90ern kopiert.
Komplex aus dem Handgelenk geschüttelter Folk zwischen Prog-, Chamber- und Avantgarde-Verortung: Neun Jahre nach der wunderbaren EP Silent Hour / Golden Mile (und immerhin vier nach der Standalone Single Deerslayer sowie fünf nach dem letzten Grizzly Bear-Lebenszeichen) hat Daniel Rossen endlich sein Debütalbum You Belong There fertiggestellt.
The Vaccines geben keine Möglichkeit, das letztjährige Doppel aus der herrlich kruden Cosy Karaoke, Vol. 1-EP sowie dem bisherigen Karrieretiefpunkt Back in Love City zu verdauen: das aufdringliche Planet of Youth unterschreitet Geschmacks- und Qualitätsgrenzen mit schockierend selbstverständlichem Anlauf.
Über den Soundtrack des Point and Click-Juwels wird verlautbart: „The NORCO OST will contain the complete in-game score by Gewgawly I (a member of the Geography of Robots studio who developed the game) as well as an album’s worth of new Thou material to be featured in further NORCO collaborative projects.“
Zwei Jahre nach dem wunderbaren Cardigans-Methadonprogramm Plum verschieben die Eklektiker von Widowspeak die Assoziationen, die einen via The Jacket in den Sommer 2022 begleiten werden. Zumindest selektiv.
Über achteinhalb Jahre werden bereits ins Land gezogen sein, wenn Placebo - personell mittlerweile auf die seit jeher als Konstante agierende Achse aus Brian Molko und Stefan Olsdal destilliert - Ende März 2022 mit ihrem achten Studioalbum Never Let Me Go den Nachfolger zu Loud Like Love von 2013 veröffentlichen.
Vielseitiger und abwechslungsreicher als auf dem plakativ daherkommenden, aber sehr kurzweiligen Nie Wieder Krieg waren Tocotronic vielleicht noch nie. Trotzdem ist die Selbstverständlichkeit der Variabilität nicht nur als Kompliment zu verstehen.
Spring bringt naiven Powerpop an der Grenze zu harmlosen, kindgerechten Ohrwürmern, kommt damit aber durch: Weezer eröffnen ihren Jahreszeiten-Zyklus Seasons (aka: SZNZ) generisch-charmant ohne ästhetische Themenverfehlung - aber schmissigem Hitpotential.
Pausenlose Veröffentlichungsstafetten, unzählige Liveplatten, verschollene Alben, mehrere Spielwiesen auf einmal…Langweilig wird es allen hier Beteiligten sowieso nicht. Aber an Kooperationen fehlt es sin den Discografien von Gareth Liddiard & Tropical Fuck Storm sowie King Gizzard & The Lizard Wizard noch. Satanic Slumber Party schafft da nun aber Abhilfe.










