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Was für ein Jahr für Ichiko Aoba: Seit der Single amuletum bouquet im Jänner hat die Japanerin mit "gift" at Sogetsu Hall nicht nur eines der schönsten Livealben jüngerer Vergangenheit aufgenommen, sondern erweitert ihren Kosmos nun auch noch mit アダンの風 alias Adan no Kaze alias Windswept Adan.
Vor zwei Jahren gab Anders Jakobson mit einer Rehearsal-Aufnahme zu Inhale/Exhale von 1997 schon einmal Einblick in die Archive der Grindcore-Legende. Nun folgt mit Helvete Rehearsal 2002 eine zweite Episode von The Rare Nasum.
Nach mindestens drölfzig wunderbar-unscheinbaren Veröffentlichungen im Jahr 2020 kann man auf dem owl.-Bingo nun auch den Punkt Weihnachts-Musik abhaken: Two Christmas songs by the fire.
Schon das gesamte Jahr über unterstützen Black Midi den Veranstaltungsort Windmill Brixton in South London mit Compilation-Beiträgen. Nun spendiert die Band die beiden bm xmas covers.
Die Mystery Jets schicken ihrem aktuellen Studioalbum A Billion Heartbeats aus der Heimquarantäne Home Protests hintennach: Neun unspektakulär gut gelungene Coversongs mit entspanntem Revoluzzertum im Blut.
Knapp drei Wochen vor Jahreswechsel liefert Sturgill Simpson das zweite versprochene Bluegrass-Album noch innerhalb der Frist, entscheidet sich aber (noch deutlicher abermals) für die Kür anstelle der Pflicht: Cuttin' Grass - Vol. 2: Cowboy Arms Sessions überholt die zwei Monate alten Butcher Shoppe Sessions sogar in einigen Punkten.
Offiziell lässt Kristin Hayter alias LINGUA IGNOTA ihr finales Bandcamp-Friday Spektakel als „HOME-RECORDED DEMOS PRECEDING CALIGULA. FRAGMENTS, MOTIFS, REPETITION, CUTS, WARTS AND ALL.“ Tatsächlich funktionieren THE CALIGULA DEMOS aber eher wie eine vollwertige Alternative-Version des 2019er-Studioalbums.
Last but not least: Nach den Deceiver Demos und Oshin Demos wird am letzten Bandcamp-Friday des Jahres 2020 auch die Entstehung des schwierigen Zweitwerkes Is the Is Are von 2016 beleuchtet.
Anfang des laufenden Jahrganges hatten King Gizzard & The Lizard Wizard noch kein Livealbum am Konto, nun sind es mit (dem simultan zur Studioplatte K.G. veröffentlichten) Live in San Francisco '16 bereits sechs an der Zahl.
Die jüngste Green Day-Egalität Father of All Motherfuckers ist (bei allem Wohlwollen) längst vergessen, da versammelt Billie Joe Armstrong schon die 14 Coversongs seiner montäglichem Quarantäne-Sessions.










