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Eigentlich ein schlechter Scherz: Beinahe ein Jahrzehnt haben A Dark Orbit ihr eigentliches Debütalbum Parhelion in der Mottenkiste ausharren lassen - und der Welt damit einen im Djent, progressiven Metal und technisch perfiden Mathcore wütenden Koloss von einer Platte vorenthalten.
Poppiger Indierock mit gut dosiert schrägem Charakter hinter einer neuen Massentauglichkeit: Vier Ladies aus Madrid sind mit The Prettiest Curse motiviert, den nächsten Karrieresprung zu tätigen.
Let's Go Sunshine war nach der Zäsur The Best of... So Far vor zwei Jahren eine gelungene Rückbesinnung auf die Wurzeln und Stärken der Kooks. Ob es deswegen aber in Form von Unshelved gleich ein Leeren der Archive für ausgewiesene Ausschussware braucht?
Mike Skinner lädt sich auf seinem Comeback als The Streets auf None of Us Are Getting Out of This Life Alive für jeden Song eine neue Partie an Gästen ein - manchmal namhafte Prominenz, meistens aber Newcomer.
Im August 2019 übernahm Liam nicht mehr nur die pöbelnde Zuseherrolle, sondern dirigierte in der Hull City Hall ein phasenweise überkandideltes, in Summe aber überdurchschnittlich solides MTV Unplugged Album.
Will Brooks führt als Dälek mit einer „low key“-Improv-Session halluzinogen als DJ durch die Nacht und findet dabei eventuell Grundzüge für den Nachfolger von Endangered Philosophies von 2017 - das ist Live From Deadverse Studios in Exile: Meditations No. 1.
Rolling Blackouts Coastal Fever bieten auf ihrem Zweitwerk Sideways to New Italy harmlos-liebenswürdigen Indie Pop mit Jangle-Tendenzen, der zeigt, dass auch die beiläufigste Nettigkeit ohne gravierende Ambition wenig wert ist.
Auch wenn es natürlich längst klar ist, dass man subjektiv mit der musikalischen Entwicklung von Jason Aalon Butler seit dem Ende von letlive. abseits der Pressure Cracks wenig anfangen kann, bleibt es faszinierend, wie belanglos er sich mit Fever 333 dem austauschbaren Massenmarkt anzubiedern versucht. Einsatz: Supremacy.
Ja, der Corona/Nirvana-Tribut von Post Malone und seinen Kumpels war über den niedrigen Erwartungen durchwegs gelungen. Die wirklichen Meister im Hochhalten des Cobain-Vermächtnisses bleiben aber Thou - auf Blessings of the Highest Order erstmals in gebündelter Form nachzuhören.
Man kann ruhig erwähnen, dass solche Kaliber wie Phoebe Bridgers, Conor Oberst, Lucy Dacus oder Nate Walcott dem Driftwood Singer Christian Lee Hutson bei der vierten Version seines zweiten Soloalbums Beginners unter die Arme gegriffen haben.










