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Auch wenn man die Begeisterung, die der Feuilleton Conor Oberst im Zuge einer von Phoebe Bridgers und Co. losgetretenen Folkrock-Renaissance nun offenbar wieder flächendeckend zukommen lässt, nicht teilen muß, stimmt es schon: Der Ausflug mit Better Oblivion Community Center hat dem einstigen Wunderkind Aufwind gegeben - Down in the Weeds, Where the World Once Was ist das beste Bright Eyes-Album seit eineinhalb Dekaden.
Eine Dekade Pause hat den Doves die nötige Lockerheit zurückgegeben, um in Form von The Universal Want mit einem zweiten Debütalbum ins Comeback zu starten, das auch ansatzlos an den Tugenden der vier Vorgängerwerke anzuknüpft.
Nachdem er Platz in den Jahreslisten mit dem Funeral Doom-Meer Subaquaious sicher hat (wenn auch wohl nicht die Bestmarke knackend, die der niemalsmüde Ukrainer vor wenigen Jahren mit Tchornobog setzte) hat Markov Soroka gemeinsam mit seinem Kumpel Rusty Powers Zeit für Müßiggang: Triage at Dawn zelebriert die gemeinsame Liebe für Half-Life.
Es wäre, wie der Opener der Platte so richtig skizziert, zu drastisch, bereits von einer tatsächlichen Rückkehr auf den Planeten Erde zu sprechen, denn die Flaming Lips bleiben in entrückten Sphären aktiv. Doch nach knapp einer Dekade Odyssee im trippigen Space-Wahn machen Wayne Coyne und und seine kautzige Schrull-Crew auf American Head erstaunlich nahbar Halt, um sich nostalgisch an die späten 90er und frühen 00er-Jahre zu erinnern.
Eine Industrial-Collage - mal mehr, mal weniger charakteristisch geprägt: Beinahe zwei Dutzend an namhaften Szene-Musikern retournieren ihre Version eines Klangbastelkastens, den L.A.-Künstler Jesse Draxler für die musikalische Seite seines audiovisuellen Projektes Reigning Cement parat gestellt hat.
Ein Konzertmitschnitt aus den Niederlanden von zwei Allstar-Kombos zum Bandcamp Friday als fetter Sludge Metal-Rundumschlag zum "Avant-Gardecore"? Das liefert Zozoburn: Old Man Gloom + Zozobra Live at Fiesta Roadburn 2019!
Ein Grunge-Klassiker in den Doom verschoben: Magnetic Eye Records versammelt wieder einmal einige (mitunter namhafte) Freunde und nimmt sich nach Material von Jimi Hendrix, Helmet und Pink Floyd diesmal mit Alice In Chains' Dirt eine perfekte Grunge-Blaupause in der Redux-Version vor.
Knapp vier Monate nach dem Soundtrack zu ZeroZeroZero spendieren Mogwai via Bandcamp (abermals mit Name Yor Price-Großzügigkeit für die digitale Version ausgewiesen) das Live-Compilation-Album 2018.
Experimenteller Wahnsinn aus Nairobi: Duma zelebrieren auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum (weitaus mehr als oder minder) eine verstörend-exotische Melange aus Cybergrindcore, Power Electronics, Industrial, digitalem Hardcore und Black Metal-Attitüde - so faszinierend wie frustrierend.
Post-Teenage-Herzschmerz aus dem behüteten Elfenbeinturm, aber verdammt: Was gelingen der 23 Jährigen Samia Finnerty (und Unterstützern wie brotherkenzie) auf ihrem Debütalbum The Baby für großartige Bedroom-Popsongs!







![Various Artists – Dirt [Redux] Various Artists – Dirt [Redux]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2020/09/Various-Artists-%E2%80%93-Dirt-Redux.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)


