Suche nach: soul glo
Låpsley liefert über den Umweg der BBC Sound of 2015-Longlist kommend mit 'Long Way Home' endlich den smart maßgeschneiderten Hochglanz-Elektropop für die Zielgruppenüberschneidung von James Blake und London Grammar. Demnächst wohl der stilsichere Soundtrack beim Shopping in der H&M-Filiale eures Vertrauens.
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 |
40. Duke [mehr…]
Beurteilte man das erste Soloalbum Guy Garveys nach dem, was es sein soll - eine stilistisch befreiende Rundumschau in all die Möglichkeiten, die im Kontext seiner zum Megaseller aufgestiegenen Band Elbow nicht (mehr) möglich gewesenen wären - müsste man 'Counting the Squall' zumindest auf den Erstkontakt hin über weite Strecken gewissermaßen als gescheitertes Experiment ansehen.
Die Dinge entwickeln sich langsam bei Everybody Row - doch sie entwickeln sich: knapp ein Jahr nach 'The Sea Inside' gibt es zwei neue Songs des kalifornischen Punkrock-Quartetts, die die bisherige Erfolgsformel der Band weiter destillieren.
Chris Cornell schwimmt nach dem in die dicke Hose gegangenen Timbaland-Trip 'Scream' zurück, sogar bis in unbekannte Gefilde: Spartanisch in Szene gesetzt funktioniert das harmlose Lovesong-Kompendium 'Higher Ground' als intimer Acoustic-Pop auf einer liebenswürdigen Ebene, die noch keine Platte des Soundgarden-Frontmannes ausgestrahlt hat.
Woran auch das The Arcs Debüt 'Yours, Dreamily,' zwischen Tame Impala, Unknown Mortal Orchestra und Alabama Shakes verankert nichts ändert: Black Keys-Kopf Dan Auerbach war immer schon für Kooperationen und neue Projekte offen - solange sie zu seinen Konditionen passieren.
In den vergangenen vier Jahren sind vereinzelte Soundansätze von 'Voir Dire' zu einem dichten, dickflüssigen Genräu herangewachsen: Wer dachte, dass mit Will Haven bisher schon schlecht Kirschen essen war, dem nimmt 'Open the Mind to Discomfort' nun wohl endgültig alle Hoffnungen auf das Licht am Ende des Tunnels.
Der Mann zieht sein Ding kompromisslos durch: Eine Setlist, die es in erster Linie der Legende aus Nordirland selbst Recht macht. Dargebracht von einer grandiosen Backingband, die sich nach der Pfeife des Meisters ins Zeug zu legen hat. Vor einem Publikum, das als tolerierte Beobachter dem mit Klasse dargebrachten Querschnitt durch das Œuvre des 69 Jährigen beiwohnen darf. Van Morrison Konzerte sind ein launiges, herrlich unangepasstes Roulette.
Iceage-Frontmann Elias B. Rønnenfelt hat seine LoFi-Spielwiese Marching Church vom Soloprojekt kurzerhand zum "Rock Ensemble" umgewandelt - und damit zum Auffangbecken für Songs, die gefühltermaßen nicht rechtzeitig für 'Plowing Into The Field of Love' fertig waren. Das macht das Debütalbum des neuformierten Kollektives zwar beileibe zu keinen schlechten Einstand, kann aber den sich aufdrängenden Vergleichen zum Kopenhagener-Mutterschiff nicht ganz standhalten.
Dass Chris Walla nach knapp 18 Jahren stufenweise den Abschied von Death Cab for Cutie antritt scheint - wenn man innigen Szenen wie beim letzten gemeinsamen Konzert richtig deutet - keinerlei zwischenmenschliches Zerwürfnisse zu Grunde zu liegen. Als Außenstehender mutmaßt man viel eher: Vielleicht hat sich der 39 Jährige Tausendsassa mit dieser Band einfach nur zu langweilen begonnen?







![Van Morrison [08.06.2015: Stadthalle, Wien] Van Morrison [08.06.2015: Stadthalle, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2015/06/Van-Morrison-Live-e1433878259966.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)

