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Weil Texas in den 2000ern entlang einiger kaum beachtenswerter Veröffentlichungen vom allgemeinen Radar der Popwelt verschwunden sind, verabreichen sie sich zum 25. Geburtstag die Truth & Soul-Vintage-Behandlung als Frischzellenkur.
Yannick Ilunga, ein 24 jähriger Kapstädter, ist (noch?) kein Innovator des Pop, versteht es aber die Zeichen der Zeit zu deuten und seine eklektischen Songs bei den richtigen Vorbildern abzuschöpfen.
Josh Tillman, vormals Schlagzeuger des bärtigen Männerchors der Fleet Foxes, veröffentlicht nach 'Fear Fun' von 2012 mit 'I Love You, Honeybear' sein zweites Solo-Album. Eines vorweg, wer sich nach dem letzten Werk mehr Folksound gewünscht hat, wird enttäuscht sein. Die Arrangements in 'I Love You, Honeybear' sind gesteckt voll mit Instrumenten – ob geschwollene Streicher, elektrische Gitarrenklänge, sogar für Flöten ist Platz und das oft in nur einem Song. Neben einigen Folkmomenten sind, allerdings ähnlich umfangreich wie die Bandbreite der verwendeten Musikinstrumente, auch jazzige, soulige sowie elektronische Exkurse zu finden.
Ein Da Capo für den puren Missmut: 'You, Whom I Have Always Hated' macht nahtlos dort weiter, wo 'Released from Love' im letzten Jahr die bitterböse Maßstäbe für unheilige Crust/Doom-Alianzen setzte. Das Doppel aus Thou und The Body zersetzt dabei abermals jeden Funken Freundlichkeit mit einem speienden Schwall aus schleppendem Hass.
14 on Fire: auch ohne aktuelles Album in der Hinterhand ('A Bigger Bang' hat dieses Jahr tatsächlich bereits neun Jahre auf dem Buckel!) und ohne Notwendigkeit ein reines Greatest Hits-Programm abzuspulen liefern die Rolling Stones im rappelvollen Ernst Happel Stadion ohne Überraschungen zielsicher - und im besten Sinne: durch und durch solide - ab.
Unter anderen mit: Crocodiles, Chuck Ragan, Paper Arms, Against Me!, Damien Jurado, Letlive. und Pearl Jam.
Alben von designierten Supergroups scheitern in der Regel vor allem an den Erwartungshaltungen. Das Debüt von Killer be Killed macht da als Elefantenhochzeit in den Fussstapfen von Nailbomb keine Ausnahme.
3×3 Reviews im Kompaktformat: Avey Tare's Slasher Flicks - 'Enter The Slasher House' | Neneh Cherry - 'Blank Project' | Brody Dalle - 'Diploid Love' | Drowners - 'Drowners' | Eels - 'The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett' | Floor - 'Oblation' | Nasheim - 'Solens Vemod' | Off! - 'Wasted Years' | Wye Oak - 'Shriek' |
3x3 Reviews im Kompaktformat: All diese Gewalt! - 'Kein Punkt wird mehr fixiert' | The Afghan Whigs - 'Do to the Beast' | Amen Dunes - 'Love' | The Body - 'I Shall Die Here' | The Hold Steady - Teeth Dreams | Koen Holtkamp - 'Motion' | Mauracher - 'Let's Communicate' |Linda Perhacs - 'The Soul of All Natural Things' | St. Vincent - 'St. Vincent' |
3x3 Reviews im Kompaktformat: Behemoth - 'The Satanist' | Mac DeMarco - 'Salad Days' | Jonny Greenwood / Bryce Dessner - 'St. Carolyn by the Sea' / 'Suite From There Will Be Blood' | Kevin Drew - 'Darlings' | Guided by Voices - 'Motivational Jumpsuit' | The Hotelier - 'Home, Like No Place is There' | Kaiser Chiefs - 'Education, Education, Education & War' | The Used - 'Imaginary Enemy' | Wolves Like Us - 'Black Soul Choir' |





![The Rolling Stones [16.06.2014 Ernst Happel Stadion, Wien] The Rolling Stones [16.06.2014 Ernst Happel Stadion, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2014/06/The-Rolling-Stones-Live-3-e1403084674887.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)




