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Im Zuge des Autoren- und Schauspieler-Streiks hat Yellowstone-Schauspieler Ryan Bingham vier Jahre nach American Love Song wieder Zeit für seine eigentliche Profession als Musiker - und mit Watch Out for the Wolf eine EP am Start, die einmal mehr neue Grenzen für den 42 Jährigen abzustecken versucht.
Vildhjarta sind mit diesem Jahrzehnt offenbar noch nicht fertig: Buster Odeholm hat neben Humanity's Last Breath und Thrown noch genug Kraftreserven, um mit den Thall-Urhebern in Form der mutmaßlichen Standalone-Single + Den Spanska Känslan + praktisch aus dem Nichts kommend ein ziemliches Monster des progressiven Djent Metal veröffentlichen.
Johnny Booth gelingt mit ihrem dritten Album Moments Elsewhere ein Metalcore-Konsens, der bei der Fan-Schnittmenge aus Frontierer, Every Time I Die und Grayheaven für feuchte Höschen sorgen sollte.
Slaughter in First Avenue, das erste Live-Album von Uncle Acid and the Deadbeats, geht satte 86 Minuten in die Vollen und beschränkt sich dennoch auf das Wesentliche - auf die rohe, verschwitzt zurückgelehnte Aura des heavy rockenden Psych-Doom.
Ohne einmal mehr gleich zum Einstieg den Silent Alarm-Zeiten nachzutrauern: Die Richtung stimmt nach der qualitativen Kurskorrektur Alpha Games für Kele und Co. mittels der The High Life EP nach wie vor.
„Where does reality end and where does it begin? And who, or what, decides this?“ stellen 夢遊病者(Sleepwalker) auf ihren vierten Studioalbum Skopofoboexoskelett existentialistische Fragen.
Damian Lewis wird wohl vorerst weiterhin vor allem als Nicholas Brody, Bobby Axelrod oder Richard Winters in der popkulturellen Wahrnehmung bekannt bleiben. Mit Mission Creep positioniert er sich aber trotzdem als ernstzunehmender Musiker.
II: Sechs Jahre nach Nordlicht macht Carl Michael von Hausswolff abermals gemeinsame Sache mit dem kongenialen Hans-Joachim Roedelius - diesmal vielleicht sogar zu reibungslos miteinander harmonierend.
Wie unzählige andere Musiker, die bis dahin an pausenlose Touren gewohnt waren, wurde auch Nils Lofgren von der Corona-Pandemie ins Studio getrieben. Seine Existenzgrundlage zieht Mountains zum Teil merklich aus diesem Müßiggang.
Indie Pop im unendlich sanften Gewand weicher Folk- und Indietronica-Elegie: sein fünftes Studioalbum Cloud Souvenirs hat Chris Staples auf einer Reise nach Florida zu seiner kranken Mutter ersonnen.










