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Rund dreieinhalb Jahrzehnte nach der Bandgründung ist die Release-Frequenz von Tortoise-Alben fast auf zweistellige Jahres-Intervalle gesunken. Eine der mit diesem Umstand einhergehend rarer werdenden Chancen, die Band gerade in Europa live erleben zu dürfen, sollte man sich insofern nicht entgehen lassen.
Endlich doch ein Bond Theme von Lana Del Rey: Die Videogames-Chanteuse steuert den Titelsong für IO Interactives kommendes Action-Spiel 007 First Light bei.
James Blake ist nach einigen den Weg ebnenden Singles mit seinem siebten Album erfolgreich (wenn auch mit Unterstützung von Virgin) in ein neues Leben als Independent Artist gestartet. Wohin die Reise von hier aus weitergehen soll, dessen ist sich Trying Times allerdings letztlich noch nicht so ganz sicher.
Seit 2020 sichtet Justin Vernon die Archive nach dem idealen Material für eine umfassenden Konzert-Werkschau-Serie über seine Band. Diese startet nun mit Volumes: One (Selections From Music Concerts 2019-2023 Bon Iver 6 Piece Band).
2025 markierte für The Antlers veröffentlichungstechnisch ein sehr produktives Jahr. Neben dem verhältnismäßig enttäuschenden Studioalbum Blight waren da schließlich noch die Live-Platten Band Together mit Okkervil River sowie das Jubiläums-Stück Hospice at Ten: Live in Chicago.
Jacob Allen aus Greater London fächert die eklektische Wohlfühlzone Puma Blue nach der 2025er-Zwillingsgeburt antichamber und extchamber mit seinem Fünfwerk Croak Dream angenehm für ein breiteres Publikum auf.
Im Windschatten der Kooperation HAYWARDxDÄLEK malen Dälek „a fiery portrait of life and resistance in fascist America“ und destillieren mit Brilliance of a Falling Moon ihr bisher vielleicht direktestes Album überhaupt.
Eine Lektion, die die Wien-Audienz der Across The Oceans-Tour eindrucksvoll aufzeigt: Selbst ihre besten Live-Mitschnitte können die Faszination rund um die Ausnahmeerscheinung Ichiko Aoba nur bedingt einfangen.
Brigitte Calls Me Baby ließen ja schon im Vorfeld von Irreversible keinerlei Besorgnis darüber aufkommen, dass ihr süchtig machendes Debüt eine Eintagsfliege gewesen sein könnte. Und doch haben sie vor allem nicht noch einmal dasselbe Album noch einmal aufgenommen.
Play Me endet mit einem Update davon, wie The Collective begonnen hat. Allerdings stagniert Kim Gordon weder, noch dreht sie sich mit ihrem kongenialen Produzenten Justin Raisen im Kreis.

![Tortoise, Bitchin Bajas [14.04.2026: Orpheum, Graz] Tortoise, Bitchin Bajas [14.04.2026: Orpheum, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG_4545-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)






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