Suche nach: the fall
Veritabler Body Horror im Geiste, letztendlich eine Durchhalteparole an sich selbst: Daniel Blumberg löst seine Singer-Songwriter-Wurzeln auf GUT endgültig im experimentellen Art-Avantgarde-Experiment auf.
Haben Crush mit Past Perfect da mit dem als so schwierig geltenden zweiten Album womöglich gleich ein Übergangswerk aufgenommen - von einer der besten Indie-Pop-Bands der vergangenen Jahre hin zu einer wirklich herausragenden Ereignis?
Aus dem 2021er "Konzertfilm" Shadow Kingdom: The Early Songs of Bob Dylan heraus ist auch das 40. Studioalbum (respektive im Umkehrschluss auch die zweite Soundtrackarbeit) der mittlerweile 82 jährigen Ikone entstanden.
Black Country, New Road halten sich nicht unnötig mit dem Hype um (das nach dem Ausstieg von Isaac Wood auf der Bühne ohnedies nicht reproduzierbaren) Ants From Up There auf, sondern blicken mit Live at Bush Hall gleich mal ansatzlos in die Zukunft.
Vulgar Display of Power, perfekt als effektive Gym-Rage-Banalität: Die brutalen Death Slamer von Sanguisugabogg rufen zwei Jahre nach ihrem Debut Tortured Whole ihr Potential auf Homicidal Ecstasy mit bestimmter Mine, verlagertem Gewicht und Nu Metal-Schwung ab.
"Born in the anal cavity of hell" - mit der vollen Härte Floridas: Die beiden sludgy Mathcore-Derwische Yashira und Horsewhip tun sich für eine unerbittliche Split auf dem für Qualität bürgenden Label Zegema Beach zusammen.
Mit Snake Behind the Sun haben Shy, Low einen formidablen Beitrag zum grandiosen Postrock-Jahrgang 2021 geliefert. Nun folgt in Form der 20 minütigen EP Babylonica noch ein das mittlerweile erreichte Niveau (beinahe) haltender Nachsatz dazu.
Faith: Von der Pandemie wollte das Allstar-Kollektiv SOM sich nicht demoralisieren lassen und hat neben seinem sehr feinen Zweitwerk The Shape of Everything deswegen auch die Motivation für vier Depeche Mode-Coversongs gefunden.
Absoluter Noiserock-Legenden-Besuch am Second Floor der Grazer Postgarage: Chris Spencer prügelt sich mit den neuformierten, 2021 wiedergeborenen Unsane an der Mur durch eine nahezu atemlose, ruppige, dreckige, groovende Early Cuts-Setliste.
Reflections: Sieben neoklassizistisch Klavierstücke, 2019 von Sufjan Stevens im Auftrag des Houston Ballett für zwei Klaviere (an denen für diese Studioaufnahme nun Timo Andres und Conor Hanick an den Tasten sitzen) und elf Tänzer geschrieben.









![Unsane, Reas [23.05.2023: Postgarage, Graz] Unsane, Reas [23.05.2023: Postgarage, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/05/883A4F2E-2440-4617-859B-A0CEB30660DC.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)
