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Die personelle Entscheidung der Editors Produzent Benjamin John Power alias Blanck Mass nun als vollwertiges Bandmitglied aufzunehmen, darf als symptomatisches Statement für den allgemeinen Zustand von EBM verstanden werden.
SZNZ: Autumn bestätigt als homogener Clusterfuck und dritter beziehungsweise auch bisher schwächster Teil der saisonalen EP-Reihe, dass der Herbst für Weezer nur eine Ehrenrunde für den Sommer ist. Eh okay.
Zwölf Jahre nach dem schon seinerzeit wenig Beachtung generierenden und seitdem in Vergessenheit geratenen The Wild Trapeze artikuliert Brandon Boyd seine Solo-Ambitionen mittels Echoes & Cocoons im Elektropop.
Eine ziemlich redundante (rein digital veröffentlichte) Single im Windschatten von Never Let Me Go: Placebo spielen den Tears for Fears-Klassiker Shout relativ inspirationsbefreit als Malen-Nach-Zahlen-Standard nach.
Es hat gefühlt ein wenig gedauert, bis sich Death Cab for Cutie rund um den Umbruch, der die Trennung von Chris Walla war, wiedergefunden haben. Asphalt Meadows zeigt nun, dass dieser Prozess die geduldige Fan-Loyalität wert war.
Die 7″-Compilation Fettkakao 50 mit sechs Songs zur Feier der fünfzigsten Veröffentlichung des Labels. A Celebration, und was für eine! Das Wiener Label ist seit 2005 aktiv um gute Musik zu veröffentlichen, Konzerte zu veranstalten und zu netzwerken.
Sunrise on Slaughter Beach begeistert angesichts des nachhallenden Volumens von Book of Bad Decisions aufs den Erstkontakt kaum, erweist sich mit Fortdauer aber als geschickt angesetzter Hebel: Kaum einer kann die zwischen Stoner, Blues- und Hardrock pendelnden Standards schließlich so verdammt gut wie Clutch.
Angel Olsen - die ja nicht erst seit Whole New Mess dafür zu begeistern ist, sich eigene und fremde Songs (abermals) vorzunehmen - lüftet das Geheimnis um den Duettpartner für die Neubearbeitung von Big Time durchaus spektakulär: Sturgill Simpson scheint wieder genesen.
Death Metal und Free Jazz bleiben die Kernelemente der freien Radikale aus Brooklyn, doch strahlt die Fusionsenergie längst über diese Dualität: Imperial Triumphant vergolden auf Spirit of Ecstasy ihr alchemistisches Handwerk endgültig.
Eine fernöstliche Talentprobe: 侍 alias Samurai aus Japan positionieren sich mit einem selbstbetitelten Black Metal-Rohdiamanten als vielversprechende Zukunftsaktie des Genres.










