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Man hatte mit Scott Walkers nachgereichten Gegenstück zu Jolene oder der in Aussicht gestellten Neueinspielung von LET THE EVIL OF HIS OWN LIPS COVER HIM spekuliert, geworden ist es letztendlich weder, noch - sondern mit Failed Forest // Golden Grid ein Blick so weit zurück, als Kristin Hayter eigentlich noch gar nicht LINGUA IGNOTA war.
Technischer Death Metal mit einem Bein im Spektakel: Ulthar halten das Niveau ihres Debüts Cosmovore mit dem Zweitwerk Providence trotz kleiner Justierungen am Optimierungspotential nicht ganz, legen aber dennoch beinahe ebenbürtig nach.
Das Kooperationswerk mit Thou lässt vorerst noch weiter auf sich warten, doch mit Staying Power leert Emma Ruth Rundle für den Bandcamp-Friday schon einmal ihre Archive. Auch kein schlechter Deal!
Das Ehepaar Ian MacKay und Amy Farina macht mit seinem alten Kumpel Joe Lally gemeinsame Sache, um auf dem selbstbetitelten Coriky-Debüt den Missing Link zwischen The Evens und Fugazi zu skizzieren.
Ein in den Postrock, Goth, Dreampop und Slowcore transzendierender Traum des Darkfolk: Die britische Senkrechtstarterin A.A. Williams spinnt ihre ätherische Klangwelt auf ihrem Debütalbum Forever Blue - auch dank externer Kräfte - noch faszinierender als bisher.
Dass Aerial Ruin die Alben von Bell Witch unterstützt, war immer schon eine natürliche Symbiose. Nun setzen die beiden Parteien für Stygian Bough Volume I gleich auf die vollwertige Kooperation und verrücken den Funeral Doom damit deutlich in den Neofolk.
Dieser Punisher will dorthin, wo es wehtut, bleibt aber auch in der Apokalypse unverfänglich: Phoebe Bridgers dirigiert ihren bittersüßen Indiefolk über melancholische Singer-Songwriter-Poesie und Emo-Schonungslosigkeit gar hin zum tiefschürfender instrumentierten Slowcore.
Nicht, dass die vergangene Dekade derart gut zu Wire war, dass es ein Zusammentragen etwaiger Ausschussware gebraucht hätte. Diese gibt es nun in Form von 10:20 zum Record Store Day gewissermaßen dennoch - was erstaunlicherweise absolut okay geht.
Es könnte nach über drei Jahren Wartezeit wohl bald schon ernst werden mit dem vierten Studioalbum des kanadischen Duos - das suggeriert zumindest der auf Betriebstemperatur vorbereitende Release von Massey Fucking Hall, der ersten Live-Platte der Japandroids.
Seit ihrem soliden Debüt A Steady Descent Into the Soil vor fünf Jahren haben Vile Creature immer markanter werdende Spuren im Koordinatensystem des Doom- und Sludge hinterlassen - mit Glory, Glory! Apathy Took Helm! nun mehr denn je.










