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Worin unterscheidet sich per Definition eine “Band” von einem “Projekt”? Diese Frage hat durchaus ihre Daseinsberechtigung, wenngleich der Teufel wohl im Detail steckt und beide Begriffe wohl von Person zu Person anders ausgelegt würden. Die Star Fucking Hipsters haben, ähnlich den kanadischen Celtic Punks Real Mckenzies, kein stabiles Tourlineup und durchlaufen ständig Besetzungswechsel an den Instrumenten.
Als Kris Roe 2007 seine Ataris total umbaute und mit “Welcome the Night” das 7. Album der Bandgeschichte veröffentliche, fühlten sich viele Fans vor den Kopf gestoßen. Wie konnte es sein, dass eine großartige Band wie es The Ataris waren, plötzlich ihren melodiösen/melancholischen Hymnen-PopPunk über Board warfen, um düsteren Synthie-Pop á la Depeche Mode mit einem Schuss Alkaline Trio zu produzieren. War das Kris Roes Form erwachsen zu werden, zumindest in musikalischer Hinsicht? [mehr…]
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 30 bis 21.
Trotz spürbarem Gefälle: Man muss sich auf dem vierten Album von Nation of Language nicht nur die Kirschen herauspicken, um durch Dance Called Memory ein paar der schönsten Songs vorzufinden, die dem verträumten Indie Synth Pop und New Wave in jüngerer Vergangenheit geschenkt wurden.
Der bei den jüngsten Grammys den Kürzeren gezogen habende (und darüber wohl nicht traurige) Charley Crockett startet in das Abenteuer Major Label mit Produzent Shooter Jennings und Lonesome Drifter - dem ersten Teil einer bereits jetzt fast fertiggestellten Trilogie.
Anfang Jänner ist mittlerweile traditionell Gumshoes-Zeit: Wie die beiden Vorgängeralben Dreadnought, Dreadnought (2023) und Cacophony (2024) erscheint auch Bugs Forever, das Viertwerk von Sam Sparks, in den ersten Tagen eines neuen Jahres.
Die von außen befeuerte Wut tritt in den Hintergrund, die inneren Tumulte sind aufreibend genug: Tor Maries alias Billy Nomates demonstriert auf ihrem Zweitwerk CACTI den Paradigmenwechsel - in mehrerlei Hinsicht.
Die Yellow Eyes-Brüder Will und Sam Skarstad (guitar) verschmelzen mit Sänger Andrew Chugg als Sunrise Patriot Motion auf Black Fellflower Stream Elemente des Gothic Rock, Post Punk, Wave und Black Metal zu einer ziemlich grandiosen Melange.
Big Thief bleiben mit Dragon New Warm Mountain I Believe In You im ungebremsten (und mittlerweile auch trotz der qualitätsbewussten Zuverlässigkeit weniger selektionskritischen) Veröffentlichungsrausch, tauschen die stilistische Charakterschärfe und Kohärenz der beiden 2019er-Alben U.F.O.F. und Two Hands aber gegen eine variable Vielseitigkeit (oder auch: Sprunghaftigkeit) ein.










