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Seit annähernd 2009 das selbe Spiel: The Thermals-Veröffentlichungungen erfreuen immer noch das Fanherz, obwohl längst klar ist, dass die Band seit Jahren nicht darüber hinauskommt mal besser, mal schwächer an den fulminanten Lauf ihrer ersten drei Studioalben zu erinnern. We Disappear gehört nun leider abermals zu letzterer Kategorie.
The Thermals rekonstruieren, was das Portlander-Trio zwischen ‘More Parts per Million‘ und ‘The Body, the Blood, the Machine‘ zu einer der packendsten Rockbands des Planeten machte. ‘Desperate Ground‘ ist wieder knackiger an den Lo-Fi-Anfängen der Band als ‘Now We Can See‘ und ‘Personal Life‘ dran, lässt im Schatten seiner Ideale allerdings das unbedingte Feuer alter Tage auf andere Weise ebenso vermissen wie seine Vorgängeralben.
Seit ihren Comeback Distractions befinden sich See You Next Tuesday in der Form ihres Lebens - und in weiterer Folge vernünftigerweise im Release-Rausch. Neben Neuaufnahmen aus dem eigenen Backkatalog der 00er-Jahre ist nun mit Brothers wieder eine Kooperation an der Reihe.
Queen-Gitarrist Brian May hat für den Soundtrack von Daniel Pemberton bereits zu Eternia soliert, nun steuern The Darkness den Titelsong für den anvisierten Blockbuster Masters of the Universe bei.
Nach ihrem zweiten Album A Vivid Depiction of Collapse vor knapp einem Jahr haben die Michigan-Metalcoreler von Wounded Touch keine Zeit zu verlieren und steigen mit They Promised Eden (Vol. 1) in einen mehrteiligen Work-in-Progress-Zyklus ein.
"This evocative, high-intensity montage portrays a momentous American epoch that is yet to be named, and comes in the aftermath of the largest public protests in American history - focused on opposition to ICE raids, the militarisation of domestic forces, and state authoritarianism": Massive Attack haben Tom Waits mit Boots on the Ground einen (Protest-)Song aus der Post-Heligoland-Perspektive auf den Leib maßgeschneidert.
Wird etwa demnächst ein neues Kendrick Lamar-Album erscheinen? Die Anzeichen dafür verdichten sich zumindest insofern, da Josh Tillman nach The Old Law mit The Pay Off eine zweite Post-Mahashmashana-Single am Start hat.
„Real-deal mathcore from Jacksonville, Florida, USA. No 4/4 false claiming“ oder „Music you can dance to“? My Sword! My Sword! stellen sich jedenfalls mit ihrer Debüt EP The Swordfighter Ballads vor.
Die endlich auch als Studio-Version veröffentlichte Live-Bekanntschaft Big Dog datiert als langjähriger Fan-Liebling aus einer Zeit vor dem The Last Dinner Party-Debüt Prelude to Extasy.
"I hope i appear in your dreams", heißt es einmal inmitten der poetisch schwelgenden Lyrics von Erase the File. Soweit ist es vielleicht noch nicht - doch eine der vielversprechendsten Bands der jungen Metalcore-Zunft hält ihre 2025 gegebenen Versprechen zumindest derart ansatzlos, dass sie bis auf weiteres nicht so einfach aus der Wahrnehmung verschwinden will.










