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Friko klingen vielleicht ja manchmal ungefähr so, als hätte ein junger Conor Oberst die Arcade Fire-Liebe von Black Country, New Road kurz nach dem Jahrtausendwechsel vorweggenommen und sie mit einer Lemon Twigs-artigen stilistischen Vielseitigkeit umgesetzt. Mehr noch krönt Where we've been, Where we go from here aber schon vorab einen bisher famosen Indie-Jahrgang.
Charlie Park schiebt seinem aktuellen Cave Sermon-Paradigmenwechsel Divine Laughter mit Al's Lullaby jenseits des Sludge Death einen rein instrumentalen Epilog im ambienten Postrock nach.
Zweieinhalb Jahre nach dem 2021er-Debütalbum Memory Spear treibt das australische Quasi-Soloprojekt Cave Sermon mit Divine Laughter mit noch nachdrücklicheren Vehemenz in die assoziative Achse aus Ulcerate, Downfall of Gaia, Aeviterne und Sumac.
Ricky Wilson und Co. arbeiten mit (dem zugegebenermaßen witzig betitelten) Kaiser Chiefs' Easy Eighth Album hart daran, dass Stay Together von 2016 nicht das Lowlight der hauseigenen Diskografie bleibt.
Legendenabend in der Wiener Arena: Die stets so unverdient unter dem Radar der allgemeinen Aufmerksamkeit fliegende Allstar-Institution Great Falls macht den Support Act für die als Abschiedstour dienende Rückkehr von Botch.
Everything Everything mögen sich die Idee für das Cover von Mountainhead geborgt haben, bleiben auf ihrem siebten Studioalbum ansonsten aber alleine ihrem eigenen, eigenwilligen Art-Indie Rock-Eklektizismus verpflichtet.
Natürlich haben wir es hier nicht mit dem besten Album seit Revolver zu tun - wohl aber hat der ehemalige Stone Roses-Gitarrist John Squire nach langer Auszeit Liam Gallagher so überzeugende Musik auf den Leib geschrieben, wie sie dessen Solokarriere schon einige Zeit nicht mehr zu bieten wusste.
Avantgarde Post Metal in sehr stimmungsvoll - aber auch unbefriedigend: die beiden personell über weite Strecken deckungsgleichen besetzten zweieiigen Zwillingsbands Lotus Thief und Forlesen steuern je einen Longtrack zu einer gemeinsamen Split bei.
Róisín Murphy besorgt im Rahmen ihrer Hit Parade -Tour dem Elevate Festival in dessen Jubiläumsausgabe das Abschluss-Konzert - nein wahrscheinlich sogar: das absolute Konsens-Dance-Pop-Highlight!
Darkest Hour haben mit Godless Prophets & the Migrant Flora vor sieben Jahren eindrucksvoll Abbitte für den selbstbetitelten Offenbarungseid-Vorläufer von 2014 geleistet…nur um mit Perpetual I Terminal nun wieder zurück in damalige Untiefen zu werfen.





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