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Meistens versucht Ryan Adams seine Tour-Setlisten ja durch die eine oder andere Cover-Verneigung ein wenig an den jeweiligen Auftrittsort anzupassen. Für sein Paris-Gastspiel im Jahr 2023 bedeutete dies keine Chansons - sondern die Interpretationen einiger Doors-Songs, von denen es nun mit The Crystal Ship und Car Hiss By My Window zweie (erste?) Vertreter zu hören gibt.
Die Zeiten und Höhen von If You Wait sind wohl endgültig vorbei. Zumindest gelingt London Grammar mit The Greatest Love aber eine versöhnliche Abbitte für den schwachen Vorgänger Californian Soil.
Call it a comeback! Für The Force, sein erstes Album seit elf Jahren, lässt sich LL Cool J von A Tribe Called Quest-Kopf Q-Tip ein waschechtes Karriere-Highlight auf den durchtrainierten Leib schneidern.
Snow Patrol bürgen mit The Forest Is the Path einmal mehr für überdurchschnittlich soliden Alternative Rock. Auch, wenn sie Hollywood mittlerweile nicht mehr die ganz großen Hymnen anzubieten haben.
Live Drugs Again - Kudos für diesen spitzenmäßigen Titel! - wurde von The War on Drugs zwischen Februar 2022 und Dezember 2023 auf Konzerten in Amerika, dem UK, Europa und Australien aufgenommen (und zu einer homogenen Einheit vebunden abgemischt).
Noch vor der Veröffentlichung des Debütalbums The Light Age ist die Geschichte von Many Eyes durch den Rausschmiss von Gitarrist Charlie Bellmore genau genommen sogar ein über zwei Brüder-Trennungen geworden.
Layer:0 schießen auf The Dead Are Not Silent aus allen Zylindern: Progressiver Mathgrind aus Palm Desert in Kalifornien, der so auch um die Jahrtausendwende auf Three One G ordentlich Aufmerksamkeit reklamiert hätte.
„Aggressive shoegaze? bleak post punk goth grunge?“ fragt das Quintett Executioner's Mask aus Philadelphia - und macht sein drittes Studioalbum ...Almost There zu einem vehementen Ausrufezeichen hinter diesen Verortungen.
Maruja geben mit The Vault einen 86 minütigen Proberaum-Einblick in den aus improvisierten Jam-Sessions geborenen Entstehungsprozess ihrer artpunkigen Jazz-Postrock-Kunstwerke. Das ist gigantisch - aber könnte selbst ausgewiesenen LoFi-Verfechtern Ohrenkrebs besorgen.
Die ambienten Keyboardflächen von Ghosteen bleiben als Basis des Songwritings in unmittelbarer Nähe, Warren Ellis der einzig relevante kreative Reibungspunkt. Doch kehrt Nick Cave in die Arme seiner Bad Seeds relativ happy und voller Optimismus zurück: Wild God zeigt eine Band, deren Kopf sich wieder am Leben zu erfreuen versucht.










