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Guns N’ Roses [10.07.2017: Ernst Happel-Stadion, Wien]

Guns N’ Roses [10.07.2017: Ernst Happel-Stadion, Wien]

von am 17. Juli 2017 in Featured, Reviews

Also doch nicht "Not in This Lifetime...": Axl Rose, Slash und Duff McKagan zelebrieren mit ihren Erfüllungsgehilfen auch unter suboptimalen Bedingungen die wohl bestmögliche Rekonstruktion der Faszination Guns 'N Roses - irgendwo zwischen purer Nostalgie-Dienstleistung und nahezu perfektioniert aus der Zeit gerissenem Stadion-Hardrock-Spektakel.

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Justin Walter – Unseen Forces

Justin Walter – Unseen Forces

von am 15. Juli 2017 in Album

Diese Unseen Forces schweben körperlos als Anachronismus ins Unterbewusstsein: Justin Walter lässt sich vier Jahre nach dem die Ästhetik seines Schaffens neu prägenden Lullabies & Nightmares abermals durch eine nachtschwer schwebende Melange aus leiser Ambient-Elektronik und bläserschwerschwer angedeuteten Jazz-Elementen treiben, hat die Alpträume dafür jedoch weitestgehend zurückgelassen.

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Fleet Foxes – Crack-Up

Fleet Foxes – Crack-Up

von am 10. Juli 2017 in Album

Sechs Jahre nach Helplessness Blues dirigiert Robin Pecknold seine Fleet Foxes entlang eines immer komplexer werdenden Songwritings bis hinein in den Prog-Folk, findet in den stimmungsvollen Landschaften dabei aber nicht mehr immer den direkten Zugang zum Herzen.

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Feist – Pleasure

Feist – Pleasure

von am 10. Juli 2017 in Album

Pleasure ist mehr, als nur ein in der Tradition von PJ Harvey inszenierter Abgesang auf eine angestammte Niedlichkeit: Leslie Feist zieht ihren Songs vielmehr das Fell über die Ohren, bis nur noch tief berührende Skelette übrig bleiben.

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Dan Auerbach – Waiting On a Song

Dan Auerbach – Waiting On a Song

von am 6. Juli 2017 in Album

So produktiv der 38 Jährige auf all seinen Veröffentlichungsplattformen auch sein mag, war das Solodebüt Keep it Hid (abseits seiner Produzentenarbeiten) das letzte tatsächlich herausragende Album, das Dan Auerbach gelungen ist. Dessen Nachfolger Waiting on a Song könnte acht Jahre später als sein wahrscheinlich Bestes seit damals durchgehen - vermisst man nicht den Blues, zumindest ein bisschen Schmutz oder den Ansatz von jedweden Tiefgangs.

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Rancid – Trouble Maker

Rancid – Trouble Maker

von am 1. Juli 2017 in Album

Dieser Trouble Maker ist kein Unruhestifter, sondern eine wohl endgültige Deklaration: Man muss sich zwar damit abfinden, dass die Street Punk-Veteranen Rancid ihre Blütezeit mit dem überragenden Indestructible vor knapp 14 Jahren abgeschlossen haben und seitdem einen so überdurchschnittlich soliden, wie rundum vitalen Fandienst am eigenen Vermächtnis liefern.

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Lorde – Melodrama

Lorde – Melodrama

von am 1. Juli 2017 in Album, Heavy Rotation

Lorde hat sich mit dem Nachfolger zu ihrem durch die Decke gehenden Debüt Pure Heroine Zeit gelassen und Hilfestellungen angenommen. Kluge Entscheidungen, um Melodrama an der Schnittstelle zwischen Moderne und Zeitlosigkeit reichhaltig wachsen zu lassen: Besser muss konsenstauglicher Mainstream-Pop im Jahr 2017 jedenfalls erst einmal werden.

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Dead Heavens – Whatever Witch You Are

Dead Heavens – Whatever Witch You Are

von am 30. Juni 2017 in Album

Walter Schreifels spielt mit der zweiten seiner beiden aktuellen Supergroups authentischen Retrorock. Der gelingt Dead Heavens dann auch wenig überraschend genauso gefühlvoll, wie es die drei Singles vorab in Aussicht stellten - könnte sich in Summe aber öfter aus der dösenden Entspannungszone aufraffen.

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London Grammar – Truth is a Beautiful Thing

London Grammar – Truth is a Beautiful Thing

von am 30. Juni 2017 in Album

Da lassen sich London Grammar erst schier endlos scheinende vier Jahre Zeit, um den Nachfolger zum (rückblickend prophetisch betitelten) Megaseller If You Wait fertigzustellen - und bringen Truth is a Beautiful Thing erst zum womöglich unpassendsten Zeit heraus.

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Melt Downer – Melt Downer

Melt Downer – Melt Downer

von am 30. Juni 2017 in Album, Heavy Rotation

Während etwa Meat Wave mit The Incessant bereits furios vorgelegt haben und Metz ihr Drittwerk in die Startlöcher bringen, ist das theoretisch hart umkämpfte Rennen um die Noiserock-Krone 2017 praktisch eigentlich bereits entschieden: Einen fieseren Brocken als das Wollmilchsau-Debüt von Melt Downer wird das gegen den Strich randalierende Genre schließlich so bald nicht auskotzen.

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