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An der Grundausrichtung hat sich bei der Allstarkombo Djevel nichts geändert: auch 'Saa Raa Og Kald' ist so generisch wie leidenschaftlich gespielter 90er-Jahre Black Metal norwegischer Prägung. Von Genrefans für Genrefans.
Vier Jahre nach ihrem selbstbetitelten Garagerock-Meets-Soul-Klassiker haben sich die Australier Royal Headache zwar auseinandergelebt, jedoch auf ein wohl abschließendes zweites Album verständigt. 'High' kann deswegen auf den ersten Blick fälschlicherweise schon wie eine Kompromisslösung wirken.
Das letztjährige 'The Take Off and Landing of Everything' hat Guy Garvey und seine Band zwar bis in die Straßenschluchten von New York geführt, für den nun folgenden Appendix rücken Elbow die Perspektiven allerdings wieder gerade: "All these promises of gold/ But where is my soul/ Overseas in England".
18 Jahre nach der zum Welthit avancierten Interpretation von 'Torn' kehrt Natalie Imbruglia zurück zum Coverbusiness. Ihr Versuch, die feministische Ader in von Männerhand geprägten (Love-)Songs freizulegen scheitert zwar, mündet aber wie so oft bei der Australierin zumindest in so versiert-netten, wie herzlich belanglosen Ergebnissen.
Ein bisschen vom Stil der Jackie O, 50er Jahre Doo-wop-Chöre, Saxofontöne gepaart mit rotzigem, punkigen Gesang - so überzeugt Ezra Furman mit seinen Boyfriends 2015 auf der neuen Scheibe 'Perpetual Motion People'.
Das Acoustic Lakeside gilt als ein Festival voller Idylle, ein Image, dem es auch in seiner 10. Ausgabe 2015 mehr als gerecht wurde. In den 3 Tagen am Sonnegger See wurde dem Publikum musikalisch wie auch meteorologisch alles geboten.
Jetzt endlich auch in physischer Form erhältlich und mit allerhand Zusatzmaterial aufgestockt: die erste Solo-EP des gefühltermaßen mit jedem Jahr immer umtriebiger werdenden I Am Heresy- und Boysetsfire-Sängers.
Auch wenn dies alleine 'Moonlover' nicht automatisch zu einem schwachen Album macht: Wenige Monate bevor Deafheaven ihr heiß erwartetes Drittwerk vorlegen, liefern Ghost Bath all jenen Gegnern der gehypten Blackgaze-Welle wohl das ultimative Kanonenfutter.
Dass Black Metal längst nicht mehr an Konventionen gebunden sein muss ist auch in Down Under bekannt: dort verschmelzen Hope Drone auf ihrem Relapse-Einstand 'Cloak of Ash' derzeit als Kontinentalmeister (nichts für ungut, Woods of Desolation!)die verschiedensten Schattierungen des Genres rund um Post-Metal, Crust und Postrock.










